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Kontrollen

Bei Kontrollen müssen Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen nachweisen, dass der gesamte Betrieb die Anforderungen der Direktzahlungsarten, für die ein Gesuch gestellt wurde, erfüllt beziehungsweise erfüllt hat. Dazu zählt, gemäss Art. 101 der Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (DZV; SR 910.13), die Einhaltung des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN).

Tierschutzkontrollen im Rahmen des ÖLN werden laut Art. 102 DZV nach den Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung durchgeführt.

Bei der Betriebskontrolle festgestellte Mängel oder falsche Angaben werden dem Bewirtschafter oder der Bewirtschafterin kurz nach der Kontrolle schriftlich mitgeteilt. Ist er oder sie mit der Beurteilung nicht einverstanden, so kann er oder sie innerhalb von drei Werktagen nach der Kontrolle bei der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde schriftlich eine Zweitbeurteilung verlangen. Die Vollzugsbehörde legt gemäss Art. 103 DZV die Einzelheiten im Falle einer Zweitbeurteilung fest. Sie kann eine Zweitkontrolle ablehnen, wenn der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin die Möglichkeit hatte, den Mangel zwischenzeitlich zu beheben (z. B. Mängel bei der Einstreue).

Schnittzeitpunktkontrollen

Zur interaktiven Flächenkarte für die Schnittzeitpunktkontrollen (passwortgeschützt)

Sanktionen

Bei Nichteinhalten der Vorgaben werden Beitragskürzungen laut Anhang 8 DZV vorgenommen.