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Mit den Sömmerungsbeiträgen wird die Pflege und Nutzung von Weideflächen abgegolten, die bei den allgemeinen Direktzahlungen nicht erfasst werden können.

Das Sömmerungsgebiet wurde in den Jahren 1999 und 2000 gemäss den Bestimmungen der Verordnung über den landwirtschaftlichen Produktionskataster und die Ausscheidung von Zonen (SR 912.1) gegenüber der landwirtschaftlichen Nutzfläche im engeren Sinne abgegrenzt.

Um einem Intensivierungsanreiz entgegenzuwirken, werden die Beiträge nicht nach Zahl der gesömmerten Tiere bemessen, sondern nach dem Normalbesatz, basierend auf der Bestossung der Jahre 1996 bis 1998 ausgerichtet. Damit soll die zur Pflege notwendige Bewirtschaftung auch dann erhalten bleiben, wenn die Tierzahl infolge sinkender Tierbestände zurück geht. Die Sömmerungs- und Gemeinschaftsweiden müssen sachgerecht und umweltschonend bewirtschaftet werden. Diesem Ziel entsprechend sind die Bewirtschaftungsanforderungen festgelegt. Flächen, die im Interesse der Ökologie nicht beweidet werden dürfen, sind mit geeigneten Massnahmen vor dem Tritt und Verbiss der Weidetiere zu schützen. Flächen mit empfindlichen Pflanzenbeständen und Pioniervegetation sowie erosionsgefährdete Gebiete befinden sich vor allem in Hochlagen, die vielfach als Schafalpen genutzt werden. Deshalb bestehen für Schafalpen besondere Bedingungen in Bezug auf die Weideführung und den Höchstbesatz pro ha Weidefläche.