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Gute Noten für asiatische Getreideerzeugnisse

Foto: © XyTec - stock.adobe.com

Asiatische Lebensmittel wie Reisnudeln liegen im Trend. Aus noch unbekannten Gründen können diese erhöhte Aluminiumgehalte aufweisen. Hinzu kommt, dass der Ackerbau in gewissen asiatischen Provenienzen zu erhöhten Schwermetallgehalten in Getreide und damit Getreideprodukten führen kann.

Aus diesem Grunde wurden im Sommer 2018 durch die Ostschweizer Lebensmittelkontrolleure (AI, AR, GL, GR, SG, SH, ZH) 38 Erzeugnisse asiatischer Teigwaren (Reisnudeln, Glasnudeln und Vermicelli) im Detailhandel amtlich erhoben und im Kantonalen Labor Zürich auf den Gehalt an Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber untersucht. Für Arsen, Blei und Cadmium hat der Gesetzgeber Höchstwerte in der Kontaminantenverordnung festgelegt, für Aluminium empfiehlt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) einen provisorischen Höchstwert zur Anwendung. Für Quecksilber in Getreide existiert bis dato kein Höchstwert.

Die Mehrzahl der untersuchten Produkte basierte auf der Hauptzutat Reis- oder Weizenmehl, gefolgt von Hülsenfrüchten wie Mungbohnen oder Erbsen. In zwei Proben wurden Aluminiumgehalte im Bereich des provisorischen Höchstwerts gemessen. Aufgrund der Messunsicherheit wurde aber auf eine Beanstandung verzichtet. Bezüglich Arsen, Blei und Cadmium lagen alle Proben unterhalb der gesetzlichen Höchstwerte. Quecksilber wurde in keinem Erzeugnis gefunden. Soweit untersucht, waren alle 38 Proben in Ordnung.

Da die Anbieter von asiatischen Lebensmitteln häufig wechseln oder im Markt neu auftreten und diesen das Risiko der Aluminium- und Schwermetallbelastung von Getreide und Getreideprodukten nicht immer bekannt ist, wird die Untersuchungskampagne zwecks Sensibilisierung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.