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Die Parahotelleriestatistik für das Jahr 2024 zeigt, das Jahr 2024 war sowohl für die Campingplätze als auch für die Kollektivunterkünfte ein Rekordjahr. In den Kollektivunterkünften, zu welchen nebst Lagerhäusern, Gruppenunterkünften auch SAC-Hütten zählen, wurden im letzten Jahr weit über 900'000 Logiernächte generiert. Dazu kommen 545'000 Logiernächte auf den Campingplätzen und über 1,9 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und Ressorts. Die aktuelle Monatsstatistik für den Mai 2025 in der Bündner Hotellerie gibt ebenfalls Anlass zur Freude. Mit einem Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum soliden Vorjahr, legten die Hotelbetriebe in Graubünden bei den Gästefrequenzen weitaus stärker zu als im nationalen Mittel (Plus 1,7 Prozent).

Rekordfrequenzen in den Kollektivunterkünften

Im letzten Jahr wurden in Graubünden 266 Betriebe mit rund 13'500 Betten als Kollektivunterkünfte in der Parahotelleriestatistik geführt. Diese generierten gesamthaft 920'359 Übernachtungen, 80 Prozent davon entfielen auf inländische Gäste. Es zog also überdurchschnittlich viele Schweizerinnen und Schweizer in die Berghütten, aber auch in die Sommer- und Winterlager. Die Methodik der Erhebung lässt keine Aufschlüsselung der Ergebnisse nach Tourismusdestinationen zu. Da aber die Destinationen «Surselva» und «Engadin Scuol Samnaun» die höchste Zahl an Kollektivunterkünften aufweisen, konnten diese beiden Destinationen wohl auch überdurchschnittlich von der hohen Nachfrage in dieser Unterkunftskategorie profitieren.

«Zurück zur Normalität» bei der Nachfrage in den Ferienwohnungen

Die Frequenzen in den vermieteten Ferienwohnungen haben im Jahr 2024 und im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht abgenommen. Das Jahresergebnis weisst unter dem Strich 365'222 Übernachtungen weniger als beispielsweise noch im Rekordjahr 2021 aus. Pandemiebedingt war damals die Nachfrage nach Übernachtungen in Ferienwohnungen historisch gesehen hoch, aber nicht nur. So wurden in den Pandemiezeiten auch viel mehr Ferienwohnungen für Kurzzeitmiete am Markt angeboten als im letzten Jahr. In Zahlen ausgedrückt umfasste das Angebot in Graubünden im Jahr 2021 über 7'000 Ferienwohnungen mit rund 33'000 Betten. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2024 noch 6'431 erfasste Ferienwohnungen mit total 30'174 Betten. Fast ein Viertel des gesamten Angebots entfällt dabei auf die Destination «Engadin St. Moritz».

Auf der Nachfrageseite weisen die Ferienwohnungen im Vergleich zur Hotellerie ebenfalls einen höheren Anteil an Gästen aus der Schweiz auf. Fast drei Viertel der Übernachtungen werden in den Bündner Ferienwohnungen demnach von inländischen Gästen gebucht.

Die Nachfrage auf den Campingplätzen übertrumpft im letzten Jahr sogar den Pandemierekord

Die 48 Campingplätze in Graubünden generierten rekordhohe Frequenzen im Jahr 2024. Angeboten wurden im letzten Jahr gesamthaft 5'212 Stell- respektive Zeltplätze, 3'504 davon standen für die Kurzzeitbuchung den Passaten zur Verfügung, die restlichen 1'708 der Stellplätze sind dauervermietet. Nachfrageseitig haben sowohl die Zahl der Ankünfte als auch der Logiernächte im Vergleich zu den letzten Jahren noch einmal zugelegt. Wobei erstere stärker gewachsen sind als die Übernachtungen. Folglich hat die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf den Passantenplätzen im Vergleich zu den Jahren während der Pandemie leicht abgenommen. Die Gäste sind somit im Jahr 2021 noch rund 2,9 Nächte pro Aufenthalt geblieben. Gewachsen ist weiter auch der Anteil der Bündner Campingplätze am Schweizer Markt. 11,3 Prozent der Übernachtungen auf den Schweizer Campingplätzen entflielen auf Graubünden, nur im Jahr 2020 war der Marktanteil mit 11,6 Prozent noch leicht höher als im Berichtsjahr 2024.

Erfreuliches Ergebnis in der Bündner Hotellerie im Monat Mai 2025

Die Bündner Hotelbetriebe blicken auf ein sehr erfreuliches Ergebnis im Monat Mai 2025 zurück. Kantonsweit wurden fast 180'000 Logiernächte gezählt, das sind 7'038 mehr als noch im Vorjahr (Plus 4,1 Prozent). Die vorsommerlichen Bedingungen führten zu einem ansehnlichen Plus in zahlreichen Bergdestinationen. Weiterhin sehr erfreulich entwickeln sich die Logiernächtezahlen der Gäste aus den Vereinigten Staaten und es kamen auch wieder mehr Gäste aus den Niederlanden und Italien im Monat Mai nach Graubünden. In absoluten Zahlen gemessen leisteten aber weiterhin die Schweizer Gäste den grössten Beitrag an das erfreuliche Monatsergebnis in der Hotellerie. Beachtlich ist die Entwicklung der Logiernächte ausserdem, wenn sie auch im Vergleich zu den weiteren klassischen Berggebieten der Schweiz betrachtet wird, das Wallis musste im gleichen Zeitraum nämlich ein Minus von 1,8 Prozent hinnehmen.

In den Bergdestinationen ist die Bruttozimmerauslastung saisonbedingt im Monat Mai sehr tief. Einzig in den Destinationen «Chur» und «Bündner Herrschaft» ist die Auslastung im Frühling bekanntlich hoch.

Datenquellen Parahotellerie (PASTA):

Datenblatt Beherbergungsstatistik: Monatsdaten Mai

Datenblatt Beherbergungsstatistik: Bruttozimmerauslastung in den Destinationen

Weitere Daten: Beherbergungsstatistik (gr.ch)

NEU!!! Dashboards und detaillierte Daten zur Tourismusstatistik als OGD verfügbar:

Auf dem OGD-Datenportal Graubünden (data.gr.ch) stehen detaillierte Daten zur Beherbergungsstatistik (HESTA) und Parahotelleriestatistik (PASTA) zur freien Verfügung. Weiter werden die aktuellen Monatsdaten der Beherbergungsstatistik in folgenden Dashboards visualisiert:

Beherbergungsstatistik in den 40 frequenzstärksten Bündner Gemeinden

Beherbergungsstatistik Graubünden nach detaillierter Herkunft der Gäste

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