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Zukunftsszenarien

Das Wirtschaftsleitbild Graubünden basiert auf den Erkenntnissen aus der Analyse der Ausgangslage. Diese zeigen, dass...

  • die in den letzten Jahrzehnten erstellten und ausgebauten flächendeckenden Infrastrukturen (z.B. Strassen, Schulhäuser, Spitäler, Werkhöfe, Mehrzweckhallen) zu beträchtlichen Erneuerungs-, Unterhalts- und Betriebskosten führen
  • einzelne Regionen im Laufe der 90er-Jahre markante Arbeitsplatzverluste hinnehmen mussten und ihre Wachstumsaussichten deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt liegen
  • der Kanton Graubünden sich stark darum bemühen muss, dass seine Anliegen bei der Formulierung der nationalen Verkehrspolitik berücksichtigt werden
  • mittelfristig mit einem anhaltend schwachen Wirtschaftswachstum im Kanton Graubünden und insbesondere in den Bergregionen des Kantons zu rechnen ist
  • das aktuelle Defizit in der Staatsrechnung vor dem Hintergrund eines anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums nicht ohne eine konsequente Restrukturierung der Staatsaufgaben bereinigt werden kann
  • mittelfristige Erfolgspotenziale punktuell vorhanden sind (z.B. Bündner Rheintal, Top-Tourismusdestinationen)

Die Analyse der Ausgangslage zeigt weiter, dass...

  • für den Kanton Graubünden langfristig Potenziale vorhanden sind (z.B. in den Bereichen Tourismus/Freizeit, Wohnen und Wasser)
  • als Grundlage für die weitere wirtschaftspolitische Diskussion Vorstellungen über die Struktur und die Potenziale des Wirtschaftsstandortes Graubünden in 20 bis 50 Jahren notwendig sind

Die theoretisch bestehenden Potenziale müssen erkannt und aktiv entwickelt werden