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Arbeitslosigkeit_August-2019

Im August 2019 verzeichnete der Kanton Graubünden 772 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 0.7% entspricht. Gegenüber dem Vormonat mit 791 Arbeitslosen ist die Arbeitslosenzahl praktisch konstant geblieben. Zusätzlich wurden 801 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, welche an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, welche lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im August 2019 wurden 1‘573 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat mit 1'612 Stellensuchenden ist diese Zahl nochmals leicht gesunken. Die tiefe Arbeitslosigkeit ist einerseits wirtschaftlich und andererseits saisonal bedingt. Aufgrund der guten Beschäftigungslage im Tourismus und im Baugewerbe verzeichnet der Kanton Graubünden seit Jahren im Juli und August die tiefsten Arbeitslosenzahlen.

Von den 772 Arbeitslosen waren 358 Frauen und 414 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Gastgewerbe (132), der Detailhandel (68), das Gesundheits- und Sozialwesen (67) sowie das Baugewerbe (61). Im August 2019 wurden 52 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 48 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl leicht gestiegen.

Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von 97'578 auf 99'552 leicht gestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 2.1%. Zusätzlich wurden gesamtschweizerisch 70‘297 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert.

Kurzarbeit in Graubünden


Im August 2019 hatte ein Betrieb mit dreizehn Arbeitnehmenden Kurzarbeit eingeführt. Im Vormonat gab es in Graubünden keine Kurzarbeit. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Werte gemäss Voranmeldung. Eine exakte Zahl der effektiv Kurzarbeitenden kann nicht angegeben werden, da die Unternehmungen die Kurzarbeitsentschädigung zeitlich verzögert bei verschiedenen Arbeitslosenkassen abrechnen.