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Arbeitslosigkeit - Dezember 2019

Im Dezember 2019 verzeichnete der Kanton Graubünden 1‘617 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 1.5% entspricht. Gegenüber dem Vormonat mit 1‘573 Arbeitslosen ist die Arbeitslosenzahl leicht gestiegen. Zusätzlich wurden 1‘075 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, welche an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, welche lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im Dezember 2019 wurden 2‘692 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat mit 2‘532 Stellensuchenden ist diese Zahl leicht gestiegen. Diese geringfügigen Veränderungen der Arbeitslosigkeit sind saisonal bedingt und auf das Ende der Bausaison sowie den Beginn der Wintersaison im Tourismus zurückzuführen.

Von den 1‘617 Arbeitslosen waren 425 Frauen und 1‘192 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Baugewerbe (649), das Gastgewerbe (210), der Detailhandel (73), das Gesundheits- und Sozialwesen (71) sowie sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (71). Im Dezember 2019 wurden 51 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 49 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl gestiegen.

Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von 106‘330 auf 117‘277 gestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 2.5%. Zusätzlich wurden gesamtschweizerisch 75‘678 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert.

Kurzarbeit in Graubünden


Im Dezember 2019 hatten zwei Betriebe mit insgesamt 58 Arbeitnehmenden Kurzarbeit eingeführt. Im Vormonat waren es ebenfalls zwei Betriebe mit 66 Arbeitnehmenden, welche Kurzarbeit gemeldet hatten. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Werte gemäss Voranmeldung. Eine exakte Zahl der effektiv Kurzarbeitenden kann nicht angegeben werden, da die Unternehmungen die Kurzarbeitsentschädigung zeitlich verzögert bei verschiedenen Arbeitslosenkassen abrechnen.