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Coaching und Case Management Berufsbildung

Coaching


Das Coaching Berufsbildung richtet sich an Jugendliche ab dem 2. Semester der 2. Oberstufe bis Abschluss der obligatorischen Schulzeit, die
zusätzliche Unterstützung brauchen bei der Suche einer Anschlusslösung nach der Oberstufe.

Unsere Coaches
• unterstützen Jugendliche in der Berufswahl und bei der Suche nach einer Anschlusslösung;
• helfen zum Beispiel bei der Suche nach einer Schnupperlehre, bei der Lehrstellensuche oder beim Erstellen des Bewerbungsdossiers;
• sind vernetzt mit Schulen, Fachstellen und Lehrbetrieben.

Eltern, Oberstufen-Lehrpersonen oder weitere beteiligte Stellen können für die Jugendlichen bei der zuständigen Berufsberatung Termine vereinbaren. Die Anmeldung für ein Coaching erfolgt ausschliesslich durch die Berufsberater/innen.

Case Management Berufsbildung

Aufgaben und Tätigkeiten

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren, welche im Kanton Graubünden wohnhaft sind und

• nach Ende der obligatorischen Schule,
• nach einem Brückenangebot,
• nach einem Lehrabbruch

keine Anschlusslösung haben.

Wer meldet die Jugendliche beim «Case Management Berufsbildung»?

1. Anmeldung aus der Volksschule: Schulabgänger/innen ohne Anschlusslösung nach der obligatorischen
Schule werden durch eine Schulaustrittsbefragung erfasst und von den Klassenlehrpersonen gemeldet.
2. Anmeldung aus Brückenangeboten: Jugendliche ohne Anschlusslösung nach einem Brückenangebot (inkl. Jugendprogramm Funtauna) oder nach einem Abbruch des Brückenangebots werden durch die zuständigen Personen des Brückenangebots gemeldet.
3. Anmeldung bei Lehrabbrüchen: Lehrabbrechende, die keinen neuen Lehrvertrag abschliessen, werden von der Lehraufsicht gemeldet.

Wie werden die Jugendlichen begleitet?
Während dem Begleitprozess werden individuell abgestimmte Massnahmen erarbeitet, die zu einem Abschluss einer nachobligatorischen Ausbildung führen sollen. Zusammen mit den jungen Betroffenen wird die Situation systematisch und in allen Lebensbereichen erfasst. Stärken und Schwächen, Möglichkeiten und Probleme werden gemeinsam herausgeschält und bilden die Grundlage für das weitere Vorgehen.
Weiter werden gemeinsam Ziele entwickelt, Prioritäten gesetzt und Handlungsmöglichkeiten abgesteckt. Es werden für jeden
einzelnen Fall individuelle Massnahmen geplant und passende Stellen beigezogen. Die Massnahmen orientieren sich an den
Ressourcen und Zielen der Betroffenen. Der Begleitprozess wird inhaltlich und zeitlich vom «Case Management Berufsbildung» koordiniert.
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen möglichst rasch in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu handeln. Für die jungen Beteiligten im «Case Management Berufsbildung» gilt das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe!