Navigation

Seiteninhalt

Elimination von organischen Spurenstoffen (Kantonale Planung)

Auf den 1. Januar 2016 ist das Gewässerschutzgesetz (GSchG) und die Gewässerschutzverordnung (GSchV) mit den Bestimmungen für die Elimination von organischen Spurenstoffen (Mikroverunreinigungen) ergänzt worden. Das GSchG enthält neu die Bestimmungen zur Finanzierung der Elimination von organischen Spurenstoffen. In die GSchV wurden die Kriterien für die Ermittlung der Abwasserreinigungsanlagen (ARA), welche organischen Spurenstoffe eliminieren müssen, und die Modalitäten für die Finanzierung aufgenommen.

Das schweizerische Konzept zur Reduktion der organischen Spurenstoffe in den Gewässern sieht vor, dass ausgewählte ARA Massnahmen zur Elimination von Mikroverunreinigungen verpflichtet werden. Die Kriterien, welche ARA Massnahmen treffen müssen, sind im Anhang 3.1 der GSchV festgelegt. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) schätzt, dass ca. 100 - meist grosse - ARA diese Kriterien erfüllen.

Die vorliegende kantonale Planung ermittelt, nach den Festlegungskriterien der GSchV, die ARA im Kanton Graubünden, welche Massnahmen zur Elimination von organischen Spurenstoffen treffen müssen. Im Kanton Graubünden muss nur die ARA Chur mit einer Stufe zur Elimination von organischen Spurenstoffen nachgerüstet werden. Nach erfolgter Konsultation hat das BAFU mit Schreiben vom 13. Dezember 2016 dem ANU das Resultat der Planung bestätigt.

Dokumente