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Deponien

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Auf Deponien endet, was mit den heutigen Mitteln keine Nutzung, Verwertung oder andere nützliche Funktion mehr erreichen kann. In Graubünden sind drei Deponietypen gebräuchlich: Deponie Typ A, B und E. In der Regel werden nur Reste von behandelten Abfällen, für welche es noch keine bessere Lösung gibt, auf Deponien abgelagert. Ausnahmen sind gewisse sortenreine, nicht verwertbare Bauabfälle und Aushub ohne Verwertungsmöglichkeiten.

Deponien Typ A (Aushubdeponien) sind der Ausweg, wenn alle Möglichkeiten zur Verwendung in Projekten, Wiederherstellung von Materialentnahmen und anderen Anwendungen ausgeschöpft sind und noch immer zu viel Aushubmaterial angefallen ist. Die Gelegenheiten zur Verwertung von Aushub schwanken regional und zeitlich sehr rasch und stark. Deshalb informieren Sie sich besser in der Gemeinde oder Region über die aktuelle Situation.

Auf Deponien Typ B (Inertstoffdeponien) werden nicht mehr stofflich verwertbare Materialien abgelagert, welche sich nicht mehr verändern. Bewilligte Inertstoffdeponien finden Sie auf abfall.ch (siehe Spalte rechts) unter dem Suchbegriff Inertstoffdeponien.

Auf Deponien Typ D (Schlackedeponien) werden entschrottete Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen und andere gut mineralisierte Verbrennungsrückstände sowie verglaste Rückstände abgelagert. Eine Deponie in Cazis und Kompartimente der Deponien in Rueun und Lostallo sind in Betrieb.

Auf Deponien Typ E (Reaktordeponien) werden Reste von behandelten Abfällen abgelagert, welche noch nicht über längere Zeit stabil bleiben, also Stoffe abgeben können oder Stoffe enthalten, welche sich noch verändern können. Nicht behandelbare Rückstände aus Altlastensanierungen machen die grössten Mengen Reaktormaterial aus. Deponien dieses Typs sind in Rueun, Bever und Lostallo in Betrieb.