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Belastete Standorte

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz und die Verordnung über die Sanierung von belasteten Standorten (AltlV) verpflichten die Kantone, einen Kataster der belasteten Standorte (KbS) zu erstellen. Standorte, bei denen feststeht oder mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass sie belastet sind, sind im KbS erfasst (Art. 5 AltlV). In Graubünden wird der KbS durch das Amt für Natur und Umwelt (ANU) geführt.

Belastete Standorte werden in folgenden Kategorien unterteilt (Art. 2 Abs. 1 AltlV): Ablagerungsstandorte (stillgelegte oder noch in Betrieb stehende Deponien), Betriebsstandorte (Belastungen stammen von Anlagen oder Betrieben, in denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist; darunter fallen auch Schiessanlagen) und Unfallstandorte (Standorte, die aufgrund ausserordentlicher Ereignisse wie Unfälle mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind).

Altlasten

Belastete Standorte, welche zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen führen oder bei denen die konkrete Gefahr besteht, dass solche Einwirkungen entstehen, sind sanierungsbedürftig (Art. 2 Abs. 2 AltlV). Bei solchen Standorten spricht man von Altlasten (Art. 2 Abs. 3 AltlV). Dabei werden zur Beurteilung standardisierte Kriterien gemäss Anhang zur Altlastenverordnung (AltlV) als Massstab angewandt.

Weitere Kataster

Gewisse belastete Standorte liegen in Graubünden, sind aber im Vollzugsbereich des Bundes und nur teilweise im kantonalen Kataster eingetragen.

Kataster belasteter Standorte

Kataster belasteter Standorte