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Klimastrategie Graubünden

Klima_Massnahmenplan

Der voranschreitende Klimawandel verändert in vielfältiger Weise auch im Kanton Graubünden die Rahmenbedingungen für Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Soweit klimatische Veränderungen stetig oder schleichend erfolgen, ergeben sich Risiken, auf die es sich einzustellen gilt. Neben den Risiken bietet der Klimawandel aber auch Chancen, welche genutzt werden sollten. Massnahmen zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an den Klimawandel werden in der Klimastrategie des Kantons Graubünden geregelt, koordiniert und umgesetzt.

Klimastrategie Graubünden: Herausforderungen und Handlungsfelder des Klimawandels im Kanton Graubünden

Der Klimawandel wird sich in seinen Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten verschärfen. Es gilt deshalb, die Massnahmen und deren Umsetzung frühzeitig zu planen und die nötige Finanzierung vorausschauend sicherzustellen. Dadurch wird es möglich, dem Klimawandel und den damit verbundenen Risiken gezielt und effizient zu begegnen, aber auch die sich bietenden Chancen umfassend zu nutzen. Sich dem Klimawandel zu stellen, wird für Politik und Verwaltung, aber auch für die Wirtschaft und die Bevölkerung des Kantons Graubünden für die nächsten Jahrzehnte als grosse Herausforderung bestehen bleiben.

Grundlagen für die kantonale Klimastrategie

Als Grundlage für die Klimastrategie sind für die spezifischen Verhältnisse im Kanton Graubünden die Herausforderungen und Handlungsfelder im Bereich Klimaanpassung (Arbeitspapier 1) und Klimaschutz (Arbeitspapier 2) bestimmt und priorisiert worden. Die Schäden und Erträge dieser Handlungsfelder sind in einer Risiko- und Chancenanalyse abgeschätzt worden (Arbeitspapier 3).

Kantonale Klimastrategie

Für den Kanton Graubünden ergeben sich zehn Handlungsschwerpunkte (Arbeitspapier 4):

  • Den Energieverbrauch senken und die Ressourceneffizienz steigern.
  • Die fossilen Energieträger durch erneuerbare
    ersetzen.
  • Prävention gegen gesundheitliche Risiken durch Hitze.
  • Mensch, Tiere und Pflanzen vor neuen Krankheitserregern und Schadorganismenschützen.
  • Integrales Risikomanagement beim Umgang mit Naturgefahren verstärken.
  • Eine standortgerechte Produktion und Leistung in der Land- und Waldwirtschaft anstreben.
  • Touristische Angebote den klimatischen Bedingungen anpassen.
  • Versorgungssicherheit bezüglich Wasser stärken.
  • Die Biodiversität im Anpassungsprozess an den Klimawandel stärken.
  • Den Klimawandel beobachten, dokumentieren und darüber informieren.

Dokumente

KurzformTitelDatumTyp
ANU-409-80dKlimaanpassung GR 2015 (Arbeitspapier 1)20.04.2015
ANU-409-81dKlimaschutz GR 2015 (Arbeitspapier 2)20.04.2015
ANU-409-82dKlimawandel GR 2015 Risiken und Chancen (Arbeitspapier 3)20.04.2015
ANU-409-83dKlimastrategie GR 2015 (Arbeitspapier 4)20.04.2015
ANU-409-84dKlimastrategie 2015 Flyer01.11.2015