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Klimaerwärmung

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Seit der Industrialisierung verursachen wir Menschen eine ständige Zunahme der atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen. Durch diesen anthropogenen (durch den Menschen verursachten) Treibhauseffekt verringert sich die in den Weltraum abgegebene Wärmestrahlung und die Erdoberfläche und die Atmosphäre erwärmen sich.

Der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt

Im 20. Jahrhundert hat die globale Temperatur im Durchschnitt um 0.6°C zugenommen. Im weltweiten Mittel gehören die letzten Jahre (2001-2011) zu den wärmsten seit Beginn der Temperaturmessungen. In der Schweiz hat die Temperatur im 20. Jahrhundert um 1.6°C zugenommen. Die Erwärmung ist für alle Jahreszeiten und Regionen in der Schweiz und auch im Kanton Graubünden ähnlich. Sie hat sich in den letzten 50 Jahren stark beschleunigt und ist etwa 1.6 mal so gross wie die durchschnittliche Erwärmung auf der Nordhalbkugel.

Entwicklung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre

Während mindestens 800'000 Jahren bewegte sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre in einer Bandbreite von 180 bis 300 ppmv (ppmv = Anzahl Moleküle pro Million in einem bestimmten Volumen). Der Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten gab das Muster vor. Landnutzungsänderungen (v.a. Rodungen) und seit etwa 1750 die Nutzung fossiler Energieträger im Zuge der industriellen Revolution hat zu einem massiven Anstieg dieser Konzentration auf mittlerweile über 390 ppmv geführt. Der Grad der künftigen Erwärmung wird davon abhängen, wie stark und wie rasch die Treibhausgasemissionen reduziert werden können.