Auswirkung auf das Klima

 

Viele Luftschadstoffe haben neben den negativen Wirkungen auf Mensch und Umwelt auch eine direkte oder indirekte Beeinflussung des Klimas zur Folge. Neben den negativen gesundheitlichen Auswirkungen wirken Russpartikel erwärmend auf das Klima, Stickoxide bilden das drittwichtigste Treibhausgas Ozon. Die Luftreinhaltepolitik steht in engen Zusammenhang mit Anstrengungen, den Energieverbrauch, speziell jenen von fossilen Energien, zu reduzieren und damit auch den Ausstoss von Klimagasen herabzusetzen.

Luftreinhaltung und Klimaschutz

Viele Luftschadstoffe haben neben negativen Wirkungen auf Mensch und Umwelt auch eine direkte oder indirekte Beeinflussung des Klimas zur Folge. Deshalb ist es für Luftreinhaltung und Klimaschutz wichtig, Synergien auszunützen. Viele Treibhausgase und Luftschadstoffe haben gemeinsame Quellen. Massnahmen im Bereich Lufthygiene, die auf eine Verhaltensänderung und eine umsichtige Nutzung der Ressourcen zielen, gehen vielfach mit einer Minderung von Klimagasen und Schadstoffen einher und tragen damit zur Lösung beider Probleme bei. Beispielsweise Energiesparmassnahmen oder die Nutzung sauberer erneuerbarer Energien wie Wasser, Sonne, Wind und Geothermie. Aber auch bei der Verbrennung von Biomasse und der Reduktion von Treibstoffen kann der Ausstoss von Luftschadstoffen und Treibhausgasen eingeschränkt werden.

Neben den klassischen Treibhausgasen Kohlendioxid (CO2), Lachgas (N2O) und Methan (CH4) haben auch Luftschadstoffe einen deutlichen Einfluss auf unser Klima:

Feinstaub und insbesondere Russ beeinflussen direkt den Treibhauseffekt.

Schadstoffe wie Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx), Ammoniak (NH3), Schwefeldioxid (SO2), flüchtige Kohlenwasserstoffe (VOC) sind durch die Bildung von Ozon (O3), Aerosolen (Feinstaub) und Methan ebenfalls indirekt klimawirksam.

Ein teilweise sehr hohes Erwärmungspotential haben die sehr langlebigen synthetischen Treibhausgase wie FCKW, FKW, CKW oder SF6.