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Cyber-Mobbing

Seit Jahren beschäftigt die Schule das Thema Mobbing. Mittlerweile ist erkannt, dass Mobbing gravierende psychische Folgen für betroffene Opfer haben kann. Zum her-kömmlichen Mobbing ermöglichen elektronische Geräte bzw. das Internet zusätzliche neue Formen von Beleidigen, Blossstellen und Bedrohen. Cyber-Mobbing ist deshalb in den letzten Jahren zusehends in den Blickpunkt geraten. Jugendliche erleben nicht nur die angenehme Seite der elektronischen Kommunikation, sondern leider auch gehäuft Negatives. Vielen Jugendlichen ist die psychische und rechtliche Tragweite von Cyber-Mobbing kaum bewusst.

Das Mädchenparlament setzte sich damit im November 2012 auseinander und machte an den Grossen Rat eine entsprechende Petition. Darin wird gefordert, dass Schüle-rinnen und Schüler im Falle von Cyber-Mobbing in allen Teilen des Kantons raschen Zugang zu einer anonymen und unentgeltlichen Fachstelle bzw. Fachperson haben. Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement wurde mit der Umsetzung der Petiton beauftragt.

Die Bedeutung des Themas innerhalb der Schule belegen jährlich rund 400 Anmel-dungen, in welchen der Schulpsychologische Dienst kantonsweit bei Mobbingsitua-tionen für fachliche Hilfe involviert wird. Nebst Prävention ist eine gute Zusammen-arbeit Eltern – Schule nötig, um wirksam und frühzeitig Mobbing entgegentreten zu können.

Das Merkblatt zu Cyber-Mobbing zeigt den Schulen Handlungsmöglichkeiten im konkreten Mobbingfall auf. Zudem wird auf die Bedeutung der Prävention hingewiesen. 

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