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Beispiele

Freiwilliger Schulsport Unihockey aus Sicht eines Teilnehmers

 

Unihockey

 

Vor zwei Jahren haben wir angefangen Unihockey zu spielen.

Die Idee kam auf, da wir jedes Jahr an einem Unihockey Turnier teilnehmen. Wir haben die Schule gefragt, ob wir den Schlüssel für die Turnhalle haben könnten, um trainieren zu können. Unser Schulleiter hat gesagt, dass wir ohne Begleitung nicht trainieren dürfen. Deswegen hat sich unsere Sportlehrerin zur Verfügung gestellt. Danach haben wir angefangen, jeden Mittwochnachmittag von 16:00 bis 17:00 Uhr zu trainieren. Das Training fängt im April an und endet im November nach dem Turnier. Das Team besteht aus 10 Jungen. Die Sportstunde beginnt mit einer Aufwärmungsphase, danach werden technische und taktische Übungen durchgeführt und endet mit dem Spiel. Wir haben zusammen sehr viel Spass und danken unserer Lehrerin, welche uns unterstützt.

Die Teilnehmer, Scuola secondaria di Valle Bregaglia
Juni 2017

Freifach Schwimmen an der Bündner Kantonsschule (BKS)

 

Schwimmen an der BKS

 

Im Grundlagenfach Sport wird die Disziplin Schwimmen an der BKS, je nach Schulstufe, mit sechs bis zehn Jahres-Doppellektionen abgedeckt. Am Ende der Schulzeit an der BKS sollten jede Schülerin und jeder Schüler die Grundlagen der verschiedenen Schwimmstile beherrschen.

Zusätzlich zum Grundlagenfach können sich die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse jeweils über Mittag im Schwimmen üben. Nebst den "Stammgästen" haben Interessierte die Möglichkeit zu schnuppern. Das Angebot wird sehr unterschiedlich genutzt. Einige trainieren selbständig, andere lassen sich von den anwesenden Sportlehrkräften in die Technik der vielseitigen Disziplinen einführen. Diese reichen von den bekannten Grundlagen über Synchronschwimmen, Wasserball, ABC-Tauchen, Rettungsschwimmen sowie Turmspringen. Die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler sind hoch und dies nicht erst seit Einführung des Sportunterrichts als Promotionsfach, welches sich sehr bewährt hat.

Das Angebot wird sehr geschätzt, bietet es doch die Möglichkeit den eher kopflastigen Schulalltag aktiv aufzulockern. Neben den sportlichen Zielen steht daher die Freude an der Bewegung und der Spass am Element Wasser im Vordergrund.

Peter Fröhlich und Andreas Grob, Juni 2017

Optimale Gestaltung des freiwilligen Schulsports für Mädchen und junge Frauen

Mädchen und junge Frauen, insbesondere jene mit Migrationshintergrund, im Kanton Graubünden weisen im gesamtschweizerischen Vergleich ein unterdurchschnittliches Bewegungsverhalten auf. In der Bachelorarbeit "Gestaltung des freiwilligen Schulsports im Kanton Graubünden" untersuchte Mirjam Thurnheer, welche Faktoren die Teilnahme dieser Zielgruppe am freiwilligen Schulsport fördern. Unter anderem wirken sich folgende Punkte positiv auf eine Teilnahme aus:

  • ansprechende Informationsunterlagen in der jeweiligen Muttersprache gestaltet
  • Informationsunterlagen über Klassenlehrperson verteilt und mit dem Logo der Schule fördern die Akzeptanz bei den Eltern
  • Einbezug der Eltern
  • Geschlechtergetrenntes Angebot mit weiblicher Leiterperson
  • tiefe, respektive keine Teilnehmerkosten
  • lernzielorientierter Aufbau der Lektionen
  • polysportives Angebot, Tanz- oder Fitnessangebot, Parkour oder Mannschaftssportarten
  • Einbezug von gesundheitsrelevanten Themen wie Ernährung

Volleyball Oberstufe Ried Landquart

 

Volleyball OS Ried Landquart

Das Angebot entstand aufgrund der Nachfrage von Schülerinnen, welche am kantonalen Schulsporttag Volleyball teilgenommen hatten und weiterhin trainieren wollten. Sie beschlossen zusammen mit ihrem Sportlehrer im Rahmen des freiwilligen Schulsports eine Volleyballstunde durchzuführen. Das Angebot ist offen für Schülerinnen der 7. – 9. Klasse. Bei der Gestaltung der Stunde wird auf Vielseitigkeit geachtet und auf die Wünsche der Teilnehmerinnen eingegangen.

Stefan Neuhaus, 2017

Scola Surses – vom Engadiner Skimarathon zum Freifach Sport

 

Engadiner Skimarathon 

Begonnen hat alles mit der Teilnahme am vorletzten Engadiner Skimarathon. Im Rahmen der regulären Sportstunden der Oberstufe trafen wir uns statt in der Turnhalle auf der Langlaufloipe. Das Ziel war, die Halbmarathondistanz am Engadiner Skimarathon zu bewältigen. Für viele Schülerinnen und Schüler schien dies zunächst kaum machbar aber nichtsdestotrotz startete und beendete am Ende fast die ganze Klasse das Rennen.

Der Engadiner Skimarathon ist eine ideale Zielvorgabe. Die Mehrheit der Schüler/innen in diesem Alter hat mit Langlaufskis noch wenig bis keine Erfahrung und Langlauf ist weit mehr als nur ein Ausdauersport! Die perfekte Balance auf den Skiern zu finden kann dabei sehr vielseitig erlernt werden. Obwohl es eine Ausdauersportart ist, muss man nicht stundelang Ausdauer trainieren. Altersgerechtes Koordinationstraining und das spielerische Erlernen der Langlauftechnik stehen im Vordergrund. Beherrscht man die Technik in ihren Grundzügen, kann ein Halbmarathon auf Langlaufskis ohne weiteres absolviert werden. Da während des Übens auch Slalomfahrten, Schanzensprünge und Tiefschneeabfahrten mit den Langlaufskiern absolviert wurden, stellte auch die Abfahrt im Stazerwald keine unüberwindbare Herausforderung dar.

Durch das Ziel Engadiner Skimarathon wurde der Sportunterricht noch dynamischer. Schülerinnen und Schüler sind spürbar motivierter und nun leuchtet den Schüler/innen auch ein, dass Rumpfkrafttraining unerlässlich ist, was nicht unbedingt bedeutet, dass sie es deshalb mögen. Mit einem konkreten Ziel vor Augen haben, sind die Schüler/innen sehr interessiert und so kann ich als Lehrperson nicht nur Bewegungsabläufe, sondern auch Sportwissen vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler „können verschiedene Ausdauertrainingsmethoden erklären, ausführen und ihre Leistungsentwicklung begründen.” (Lehrplan, 21).

Im neuen Schuljahr wollen wir den Schwung ausnutzen und an der Scola Surses das Freifach Sport im Rahmen des freiwilligen Schulsports anbieten. Im Laufe des Schuljahres werden verschiedene Schwerpunkte wie Spielsportarten, Rückschlagspiele, Ausdauer und Akrobatik gesetzt.

Höhepunkt bildet wiederum der Engadiner Skimarathon welcher gleichzeitig Ausgangspunkt und Ziel zur Etablierung einer vielfältigen Bewegungskultur ist.

Daniel Spadin, Mai 2016

Freiwilliger Schulsport der Stadt Chur – Kräftemessen für Jungs

Kräftemessen für Jungs 

Nach einem erfolgreichen Start des freiwilligen Schulsportes der Stadt Chur mit neun Kursen für Mädchen, haben wir uns nach einem bedarfsgerechten Angebot für Jungs umgesehen. Seit Januar 2016 bietet der freiwillige Schulsport einen Kurs exklusiv für Jungs mit dem Namen „Kräftemessen“ an.

Jungen finden gemäss der Studie Sport Schweiz 2014 etwas einfacher zu Sport als Mädchen. Viele finden in den klassischen Mannschaftsportarten wie Fussball oder Unihockey ihren Platz. Wir konnten nicht auf Erfahrungen anderer zurückgreifen, wie man mit freiwilligem Schulsport spezifisch Jungen anspricht und haben nun einen Versuch gewagt. Knaben der 4. bis 6. Klasse der Primarschule können unter der Leitung eines erfahrenen Kampfsportlehrers ihre eigenen Kräfte messen und Fähigkeiten erproben. Sie erfahren die Möglichkeiten und Grenzen ihres eigenen Körpers, können diese Fähigkeiten im Vergleich mit anderen Erproben und erlernen Regeln und Respekt gegenüber den Mittrainierenden. Zurzeit besuchen zehn Schüler des Schulhauses Barblan dieses Angebot.

Wir sind sehr gespannt, ob sich das Kräftemessen bewährt und wir in Zukunft noch mehr Kurse anbieten können.

Sabine Neuwirth, Mai 2016

Tanzen-Fitness-Yoga - Freiwilliger Schulsport Schweizerische Alpine Mittelschule Davos

Tanzen-Fitness-Yoga 

Freiwilliger Schulsport hat an der SAM Davos lange Tradition. Die Angebote finden jeweils über Mittag statt und sollen den kopflastigen Schulalltag auflockern und für verbesserte Konzentration in den Nachmittagslektionen sorgen. Besucht werden können die Freifächer von Schülern und Schülerinnen der 1.-6. Klasse des Gymnasiums sowie der Handelsschule. Das offene Angebot führt zu einer guten Durchmischung der verschiedenen Stufen.

Nebst allerlei „klassischen“ Angeboten wie Leichtathletik, Fussball, Volleyball sowie weiteren Ballspielen, die zur Vorbereitung auf die kantonalen Mittelschulmeisterschaften dienen, gibt es seit dem laufenden Schuljahr wieder ein Angebot im Bereich Tanzen/Gymnastik. An der SAMD heisst es „Tanzen-Fitness-Yoga“. Inhaltlich besteht die Doppellektion aus drei Teilen mit variierendem Schwerpunkt.

Eingestimmt und aufgewärmt wird zu Musik, mit verschiedenen Tanzstilen und kleinen Choreos wie Hiphop, Fitdance, Zumba, Rock’n’Roll, ... Der folgende Hauptteil ist ein Fitnessblock mit Kraftübungen ohne Geräte, als Crossfit oder in Form eines Circuits. Mit verschiedenen Formen von Yoga und Dehnübungen lassen wir die Lektion ausklingen.

Das Angebot wird sehr geschätzt und die Teilnehmerinnenzahl erhöht sich laufend.

Simone Furter, Mai 2016

Freiwilliger Schulsport in Maienfeld

Schulsport Maienfeld 

Seit dem Neubau der Mehrzweckhalle Lust im Jahr 2002 wird die „alte Turnhalle“ in Maienfeld permanent durch die Kunstturnervereinigung Graubünden genutzt.

Die Turngeräte sind immer aufgestellt und müssen nicht ständig auf- und abgeräumt werden. Dadurch entsteht eine interessante Bewegungslandschaft, die nicht nur für den Trainingsbetrieb der Kunstturner, sondern auch für verschiedene weitere umfangreiche Bewegungsangebote genutzt werden kann.

Die neue Förderungspraxis von graubündenSPORT motivierte die Kunstturnervereinigung Graubünden in Zusammenarbeit mit den Schulen Maienfeld ein neues Angebot in dieser Sporthalle zu initiieren.

Die Idee bestand darin zwei Angebote über Mittag abgestimmt auf den Mittagstisch zu schaffen. Vier Wochen nach der Lancierung konnte mit den Angeboten bereits gestartet werden. Der Kunstturntrainer Pavel Krejcoves unterrichtet seit November 2015 je zwei Gruppen (6 und 8 Kinder) in Akrobatik auf dem Airtrack (15m lange aufblasbare Akrobatikbahn) und dem Trampolin.

Alle Kinder geniessen diese zusätzliche Bewegungsmöglichkeit. Der Spass an der Bewegung steht im Zentrum. Die Nachfrage ist gross und wir beabsichtigen die Angebote im kommenden Schuljahr noch weiter auszubauen.

Christof Kuoni, Februar 2016

Freiwilliger Schulsport Valposchiavo

Schulsport Valposchiavo 

Der diesjährige freiwillige Schulsport Valposchiavo wird in drei verschiedene Angebote unterteilt. Die Oberstufenschüler können seit 2011 an einem Unihockey-Training teilnehmen. Weiter können die Schüler der ersten und zweiten Primarklassen aus Annunziata und San Carlo seit 2012 von einer vierten Turnstunde profitieren. Erstmals können auch die Primarschüler aus Brusio an einer zusätzlichen Turnstunde teilnehmen, was das Angebot des freiwilligen Schulsports im Tal vervollständigt.

Oberstufe

Das Angebot für die Oberstufenschüler besteht aus einem wöchentlichen Training mit der Hauptsportart “Unihockey”. Die erste Trainingshälfte setzt sich aus polysportiven Übungen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrades der Bereiche Ausdauer und Koordination zusammen, welche als Fortsetzung des obligatorischen Unterrichts betrachtet werden kann. Nach diesem ersten Teil werden taktische Übungen für das Unihockey trainiert und anschliessend gespielt. Dieses Jahr nehmen 20 OS-Schüler daran teil. Erstmals sind auch zwei Schülerinnen dabei. Am Ende der Trainingsperiode nehmen ausgewählte Teilnehmer der Gruppe am KST in Domat/Ems teil.

Primarstufe

Das Angebot der vierten Turnstunde für die erste und zweite Primarklassen aus Annunziata und San Carlo findet zu verschiedenen Zeitpunkten während der Woche statt. Dabei handelt es sich um vier Gruppen, die eine zusätzliche polysportive Turnstunde besuchen. Die Fähigkeiten der verschiedensten sportlichen Disziplinen werden damit bereits früh trainiert und verfeinert. Der spielerische Aspekt der Aktivität hilft den Schülern, sich von den Spannungen zu befreien. 63 Schülerinnen und Schüler turnen wöchentlich unter der Leitung von Sabrina F..

Die absolute Neuigkeit für die Primarschule Brusio ist die freiwillige Schulsportstunde des Leiters Salvatore I. Zwei Gruppen mit 27 Schüler der ersten bis sechsten Primarklasse profitieren von diesem Angebot. Dieser Sportunterricht findet jeweils am Dienstag und am Donnerstag nach der Schule statt.

Alle Angebote finden normalerweise in der Turnhalle statt, gelegentlich aber auch draussen, im Schwimmbad oder auf dem Eisfeld.

Orlando Rada, Februar 2016

Freiwilliger Schulsport der Stadtschule Chur

Schulsport Chur 

Bündner Kinder sind zwar überdurchschnittlich aktiv, aber dennoch finden nicht alle den Zugang zu Sport und zum Sportverein. Die Tendenzen sind eindeutig: die Anzahl komplett inaktiver Kinder und Jugendlicher steigt. Es bietet sich an, Kinder über die Schule für Bewegung und Sport zu animieren. Angebote neben den obligatorischen Schulstunden können die Begeisterung für Bewegung und Sport wecken. Die Stadt Chur bietet seit Oktober 2014 Kurse im freiwilligen Schulsport an. Dank einer gezielten Steuerung der Angebote, ist es in knapp einem Jahr gelungen, mehr als 100 Kinder neu für den Sport zu gewinnen.

Die Schule nimmt im Alltag der Kinder eine wichtige Rolle ein. Kinder verbringen auch einen Teil ihrer Freizeit im schulischen Umfeld, sei es im Rahmen der Blockzeiten, bei der Hausaufgabenhilfe, bei der schulergänzenden Betreuung oder beim informellen Spiel mit Freunden auf dem Schulhof. Die Schule erreicht alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen und es bietet sich daher an, Sportförderung über die Schule zu betreiben. Sie erreicht auch die Kinder, die sportlich inaktiv sind. Eine Vermittlung durch die Schule ist für die Eltern oft vertrauensbildend und willkommen. Daher läuft in Chur die Anmeldung für die Angebote des freiwilligen Schulsports über die Klassenlehrpersonen.

Freiwilliger Schulsport bietet eine räumlich und zeitlich sehr enge Bindung an die Schule. So finden beispielweise in Chur alle Angebote des freiwilligen Schulsports unmittelbar nach der Schule im gleichen Schulhaus statt. Dies ermöglicht es allen Kindern ohne Hilfe der Eltern teilzunehmen. Ausserdem sind alle Angebote vor 18.00 Uhr beendet, sodass das Familienleben abends ohne Einschränkungen stattfinden kann. Das Angebot ist kostengünstig und findet ohne Leistungsdruck statt.

Im Kanton Graubünden finden Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund am wenigsten den Zugang zum Sport. Als logische Konsequenz bemüht sich die Stadt Chur als erstes um Mädchen mit einem speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Angebot. Mit dem Mädchenfussball-Projekt „KickIt“ der Stiftung IdeeSport ist es gelungen, innert kürzester Zeit viele inaktive Mädchen anzusprechen. Die Sportart Fussball bietet sich an, weil sie international bekannt und attraktiv ist. Unter der Anleitung von jugendlichen Mädchen und jeweils einer erwachsenen Frau, können die Primarschülerinnen erste zwanglose Erfahrungen mit Sport machen. In einem zweiten Schritt erhalten die Mädchen und ihre Eltern Einblick in den lokalen Fussballverein und es wird ihnen ein einfacher Übertritt ermöglicht.

Ab Januar 2016 startet ein analoges Projekt für Jungs: unter Anleitung eines erfah-renen Kindersportexperten und Kampfsportlehrer dürfen die Schüler ihre eigenen Kräfte erfahren und aneinander messen. Auch dieses Angebot findet unmittelbar nach der Schule statt und wird von den Lehrern vermittelt.

Obwohl die Bündnerinnen und Bündner noch überdurchschnittlich aktiv sind, so sind längst nicht alle Sportskanonen. Mit gezielten, von der Schule getragenen Angeboten ist es aber möglich, die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Bewegung und Sport zu wecken.

Sabine Neuwirth, Februar 2016

Kindergartenskiwoche Stadt Chur

Kindergartenskiwoche Chur 

Jedes Churer Kind besucht in seiner Kindergartenzeit einmal eine Skiwoche auf Brambrüesch.

Jeweils im März besuchen während der Schulzeit total 16 Kindergärten der Stadtschule Chur mit fast 300 Kindern in der lokalen Skischule einen Kurs. Fünf halbtagelang werden die Kinder in kleinen Gruppen unterrichtet. Der Abschluss der Woche bildet ein angepasstes Skirennen, zu dem alle Eltern eingeladen sind. Knapp ein Drittel der Kosten übernehmen die Eltern, die restlichen Ausgaben werden über Beiträge der Stadtschule Chur, Sponsoren und Jugend- und Sportbeiträge gedeckt. Ausserdem ist zu erwähnen, dass die Bergbahnen Chur Dreibündenstein und die Skischule AIS die Kindergarten Skiwochen mit viel Engagement und Entgegenkommen unterstützen.

Bei Bedarf wird den Kindern Material (Ski, Schuhe, Helme, Bekleidung) zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2015 wurde knapp die Hälfte der Kinder direkt auf dem Berg gratis mit Mietmaterial ausgerüstet. Das kostenlose Mietangebot ist ein wichtiger Bestandteil der Philosophie der Stadtschule Chur: gerade diejenigen Kinder, welche keinen Bezug zum Schneesport haben, sollen das Ski-fahren ohne übermässige finanzielle Belastung erlernen können.

Sabine Neuwirth, November 2015

Freiwilliger Schulsport Oberstufe Savognin

Oberstufe Savognin 

Im Rahmen des normalen Sportunterrichts habe ich im letzten Schuljahr mit einer Schulklasse am Engadin Skimarathon teilgenommen. Wir waren im Winter viel im Freien und haben uns mit verschiedenen Wintersportarten auf den Halbmarathon vorbereitet. Auch ausgefallene Sportarten wie Schneeschuhstafetten oder „Füdlibob“ durften nebst dem Langlaufen natürlich nicht fehlen. Viele Schüler trainierten auch in der Freizeit weiter.

Aufgrund der grossen Motivation für Sportarten im Freien und insbesondere für das Langlaufen ist die Idee gereift, auf das Schuljahr 2015/16 weitere Sporteinheiten mit der Hauptsportart Langlauf im Rahmen des freiwilligen Schulsportes für die Schüler und Schülerinnen der dritten Oberstufe anzubieten. Wir konzentrieren uns aber nicht nur auf das Langlaufen. Hauptziel ist es, den Jugendlichen einen Zugang zu verschiedenen Ausdauersportarten zu gewähren. So nutzen wir die wunderschöne Umgebung in Savognin zum Mountainbiken oder interpretieren den Vitaparcours auf eine ganz neue Art. Inlinehockey und Eishockey gehören natürlich genauso ins Programm wie das Ausprobieren der Rollskis. Zudem hatte eine Schülerin Kontakt zum örtlichen Tennisclub und wir konnten diesen zweimal gratis benutzen.

Der freiwillige Schulsport gibt uns Zeit, um neue Dinge auszuprobieren und den Schülern etwas Neues zu bieten. Natürlich hilft dabei auch die grosszügige finanzielle Unterstützung um verschiedene Projekte zu realisieren. Eine Halle steht uns nicht zur Verfügung. Die Trainings finden immer draussen statt.

Mein Ziel ist es, das Programm des freiwilligen Schulsportes für die ganze Schule zugänglich zu machen. Dieses Jahr war es nur möglich, den Stundenplan für die dritte Oberstufe so zu ändern, dass sie das Angebot wahrnehmen können. Mit weiteren kleinen Anpassungen im Stundenplan und einer Ausweitung des Angebotes, soll sich der freiwillige Schulsport im Schulbetrieb etablieren und selbstverständlich werden. Meine Erfahrung zeigt, dass die Nachfrage gross ist und wir den Jugendlichen dieses Angebot offerieren sollten.

Daniel Spadin, November 2015

Freiwilliger Schulsport in Sedrun

Sedrun 

Die Schule Sedrun bietet den Schülern neben dem obligatorischen Schulsport freiwillige Schulsportlektionen an. Die Lektionen finden freitags nach dem Unterricht statt, weil es vom Stundenplan her nicht anders möglich ist. Momentan haben wir 12 Schüler von der 1.-3. Klasse.

J+S Kids, wie die Gruppe heisst, soll dazu beitragen, dass sich die Kinder bewegen und dabei vor allem Spass haben. Diese Turnstunde wird geschätzt und wird meist von Kindern besucht, die bereits bei den GKB SPORTKIDS waren oder noch keinen Lieblingssport gefunden haben.

Die Lektionen sind an den Bewegungsfeldern von J+S sowie den Schulgrundlagen des Lehrplans aufgebaut. Unsere Leiterin, Nicole Soler, plant die Lektionen polysportiv, so dass alle Grundbewegungen trainiert werden. Weiter organisiert sie mit viel Spass spezielle Sachen wie Rollschullaufen, Eislaufen, je nach Saison Spiele im Schnee, Wald und Gelände, einfache OL, Klettern, usw. Momentan ist die Gruppe sogar beim Schwimmunterricht anzutreffen. Alle Kinder geniessen diese zusätzliche Bewegung und haben Spass an der Vielfalt und an der Abwechslung. Dabei merken sie oft nicht, dass sie trainieren.

Die Schule Sedrun wird weiterhin mit Überzeugung diesen von graubündenSPORT unterstützen freiwilligen Schulsport anbieten.

Nicoletta Marino, November 2015