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Corona - Begleitmassnahmen im Sport

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise ist für alle Beteiligten sehr herausfordernd.

Bündner Sportorganisationen finden hier Informationen und hilfreiche Links zur Bewältigung der Krise.

Was gilt im Sport (ab 22.12.2020)

Freizeit- und Sportbetriebe inkl. Fitnesszentren und Sporteinrichtungen werden bis 22. Januar geschlossen. Alle Einzel- und Gruppentrainings in den entsprechenden Innenräumen sind untersagt. Einzelsportarten, die draussen ausgeführt werden (wie Joggen, Langlauf, Radfahren etc.) sowie Gruppentrainings bis maximal 5 Personen im freien Gelände bleiben gestattet (Sportarten mit Körperkontakt ausgenommen). Sportanlagen können aber für Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren offen sein (z.B. Kunsteisbahn, Turnhalle); Erwachsene dürfen kleine Kinder in die Anlage begleiten, aber selber keinen Sport treiben. Trainingsaktivitäten im Leistungssport und Profispiele in Sporthallen ist erlaubt, Wettkämpfe finden nur unter Ausschluss von Zuschauern statt.

Da sportliche (Vereins-) Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren, mit Ausnahme von Wettkämpfen, innerhalb der vom Bund festgelegten Grenzen weiterhin zulässig sind, dürfen solche grundsätzlich auch in Sportanlagen durchgeführt werden, sofern diese ausschliesslich für diese Zielgruppe öffnen. Für übrige Vereinsaktivitäten/Sportaktivitäten insbes. von Erwachsenen sind die Hallen entsprechend geschlossen zu halten.

Auch Personen über 16 Jahre können und sollen draussen weiterhin Sport treiben. Erlaubt sind jedoch nur Aktivitäten Outdoor auf öffentlich zugänglichen Verkehrs- und Grünflächen einzeln oder in Gruppen mit maximal 5 Personen (inkl. Leiterperson) und «Sportaktivitäten ohne Körperkontakt». Kontaktsportarten (Fussball, Basketball, Hockey, Kampfsportarten usw.) sind verboten. Erlaubt sind die Berufsausübung hinter verschlossenen Türen, sowie das individuelle Training.

In Schulsportturnhallen muss eine Maske getragen und der Abstand von 1.5m eingehalten werden. Bei sportlichen Aktivitäten im Freien kann auf die Maske verzichtet werden, wenn der Abstand eingehalten wird. Die Schutzkonzepte der Sportvereine müssen entsprechend ergänzt und angepasst werden.

Massnahmen des Kantons Graubünden ab 4. Dezember 2020
Massnahmen des Bundes ab 22. Dezember 2020
Dossier Covid-19 von Swiss Olympic

Sporttrainings im Kinder- und Jugendsport

Weiterhin gelten die folgenden Grundregeln

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Maskentragpflicht der Sportanlage oder des Schulareals beachten.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Sportveranstaltungen  

Die Durchführung von Veranstaltungen ist verboten. Ausnahmen gelten für Wettkämpfe im Profibereich ohne Publikum (siehe Leistungssport).

Sportlager für Kinder und Jugendliche

Schneesportlager sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen zwar nicht verboten, aber unter Berücksichtigung aller Auflagen nicht durchführbar. Demgegenüber ist die Durchführung von Schneesporttagen und Kinderskiwochen erlaubt. Die aktuell gültigen spezifischen Schutzvorgaben sind dem Orientierungsrahmen für Wintersportlager zu entnehmen.

Training im Leistungssport

Erlaubt sind Trainings und Wettkämpfe im Leistungssportbereich, unter den Voraussetzungen, dass die Sportlerinnen und Sportler dem nationalen Kader eines Sportverbands angehören (gemäss Vorgaben Swiss Olympic) und entweder als Einzelpersonen, in Gruppen von maximal 15 Personen oder als beständige Wettkampfteams trainieren. Erlaubt sind ausserdem Trainings- und Wettkämpfe von Teams, die einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb angehören. 

Hinweise für den Schulsport

Das Fach "Bewegung und Sport" wird unter Beachtung der Verhaltens- und Hygienemassnahmen analog zu allen anderen Fächern des Lehrplans unterrichtet. Informationen zum Umgang mit Schutzmasken finden sie auf der Seite "Schule trotz Corona".

Sportunterricht im Freien bevorzugen

Oft steht einer Klasse draussen eine grössere Fläche zur Verfügung. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, grössere Abstände zueinander einzuhalten.

Körperkontakte reduzieren

Viele Inhalte der Kompetenzbereiche des Lehrplans 21 können im Unterricht kontaktfrei umgesetzt werden. Besonders geeignet dafür sind:

  • Laufen, Springen, Werfen (z.B. Leichtathletik, Orientierungslauf)
  • Darstellen und Tanzen (z.B. Choreografie einüben)
  • Kontaktfreie Spiele, Rückschlagspiele (z.B. Badminton)
  • Gleiten, Rollen, Fahren (z.B. mit Fahrrad oder Kickboard)
  • Koordinations- und Fitnesstraining (als Parcours oder Circuit)
  • Bewegen im Wasser

Auf www.mobilesport.ch finden sich Übungen und Lektionen zu den obigen Themen. Die Stadt Zürich hat im Frühling konkrete Unterrichtsinhalte für den Sportunterricht erarbeitet. Die Good-Practice Lektionen für alle Volksschulstufen sind hier zu finden.

Jugend+Sport

Das Bundesamt für Sport hat entschieden, dass die Einsatzberechtigung der J+S-Anerkennungen aller J+S-Leitenden, -Experten und -Expertinnen sowie Coaches automatisch bis 31.12.2021 verlängert wird. Alle J+S-Vereine erhalten anfangs 2021 einen J+S-Sonderbeitrag als Kompensation für die Zeit des Lockdowns.

Die J+S-Leiter-Aus- und -Weiterbildung ist mit Ausnahme von virtuellen Kurse unterbrochen bis Ende Februar.

1418Leiter

Auch die 1418Leiter-Kurse musste teilweise abgesagt resp. verschoben werden. Die neuen Daten wurden bereits fixiert und sind unter www.1418coach.ch ersichtlich.

Finanzhilfen des Bundes für den Schweizer Sport

Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, hat am 1. Juli 2020 bekannt gegeben, wie das COVID-19-Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Leistungs- und Breitensport umgesetzt wird. Die vom Bundesrat und vom Bundesparlament genehmigte finanzielle Unterstützung beträgt rund 90 Millionen Franken in Form von à-Fonds-perdu-Beiträgen für das Jahr 2020.

Die Verantwortung für die Behandlung der Hilfsgesuche und die Abwicklung der Auszahlungen trägt Swiss Olympic. Der Dachverband des Schweizer Sports hat am 1. Juli den Prozess erläutert, mit dem die Schweizer Sportverbände am Stabilisierungspaket des Bundes teilhaben können.

Mit an Swiss Olympic einzureichenden Stabilisierungskonzepten können die Verbände nachweisen, inwiefern sie und ihre strukturrelevanten Organisationen finanziell unter den Massnahmen gegen das Coronavirus gelitten haben. Swiss Olympic prüft diese Konzepte und schliesst mit den Verbänden bei positivem Bescheid Leistungsvereinbarungen ab. Die ersten Auszahlungen können ab August 2020 erfolgen.

Über weitere 100 Millionen Franken für den Schweizer Leistungs- und Breitensport für das Jahr 2021 werden die Eidgenössischen Räte voraussichtlich in der Wintersession 2020 beraten.

Sportveranstaltungen in Graubünden

Beitragsleistungen an wegen des Corona-Virus abgesagte Sportveranstaltungen werden entgegenkommend behandelt. Für Sportveranstaltungen in Graubünden, an welche ein Beitrag aus dem Sportfonds gesprochen wurde und die wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden können, kann trotzdem ein Beitrag ausbezahlt werden. Die effektive Beitragshöhe richtet sich nach den bis zur Absage angefallen Kosten und entspricht maximal dem gewährten Kantonsbeitrag.

Weitere nützliche Dokumente

Die wichtigsten Infos und Antworten auf die Fragen der Vereine, Leiterpersonen und J+S-Coaches finden sie  hier.

Swiss Olympic führt an dieser Stelle Informationen, Dokumente und Links für betroffene Sportorganisationen und Veranstalter auf.

Hier sind Antworten des BASPO auf die häufigsten Fragen zu finden.