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Corona - Begleitmassnahmen im Sport

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise ist für alle Beteiligten sehr herausfordernd.

Bündner Sportorganisationen finden hier Informationen und hilfreiche Links zur Bewältigung der Krise.

Was gilt im Sport

Trainings im Kinder- und Jugendsport mit Teilnehmenden bis 16 Jahre sind weiterhin uneingeschränkt möglich, untersagt ist nur die Durchführung von Wettkämpfen.

Auch Personen über 16 Jahre können und sollen weiterhin Sport treiben. Erlaubt sind jedoch nur noch Gruppen mit maximal 15 Personen (inkl. Leiterperson) und «Sportaktivitäten ohne Körperkontakt». Einzeltrainings sowie Technik- und Konditionstrainings ohne Körperkontakt sind in allen Sportarten (auch sogenannten Kontaktsportarten) weiterhin möglich und sinnvoll.

In Innenräumen muss eine Maske getragen und der Abstand von 1.5m eingehalten werden. Bei sportlichen Aktivitäten im Freien kann auf die Maske verzichtet werden, wenn der Abstand eingehalten wird. Die Schutzkonzepte der Sportvereine müssen entsprechend ergänzt und angepasst werden.

Was im Sport noch möglich ist, Bundesamt für Sport
Dossier Covid-19 von Swiss Olympic

Sporttrainings im Kinder- und Jugendsport

Sportliche Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre sind von den Einschränkungen des Sportbetriebs ab dem 29. Oktober 2020 nicht betroffen. Dies gilt für Sport in Innenräumen wie auch im Aussenraum. Es dürfen jedoch keine Wettkämpfe durchgeführt werden.

Weiterhin gelten die folgenden Grundregeln

Vorteile:

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Maskentragpflicht der Sportanlage oder des Schulareals beachten.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Sporttrainings in Gruppen mit Personen ab 16 Jahren

Trainings sind nur in Gruppen mit maximal 15 Personen erlaubt (inkl. Leiterperson). Zudem sind Sportarten mit Körperkontakt verboten. Einzeltrainings, Techniktrainings sowie Konditionstrainings ohne Körperkontakt sind in allen Sportarten erlaubt.

In Innenräumen muss eine Maske getragen und der Abstand von 1.5m eingehalten werden.

Bei Trainings im Freien muss der Abstand von 1.5m eingehalten werden.

Weiterhin gelten folgende Grundregeln:

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training. Sportlerinnen und Sportler, aber auch Trainerinnen und Trainer mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Bei Gruppen- und Vereinstrainings Präsenzlisten führen. Für ein allfälliges Contract Tracing ist das Führen von Präsenzlisten und die Bezeichnung einer verantwortlichen Person zur Einhaltung der Grundregeln (Schutzkonzept) notwendig.

Sportveranstaltungen  

Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind nicht erlaubt. Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit an der Veranstaltung mitwirken (z.B. Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer) sowie Volunteers werden dabei nicht miteingerechnet. Für Veranstaltungen ist ein Schutzkonzept erforderlich.

Hinweise zu den Schutzkonzepten

Sportlager für Kinder und Jugendliche möglich

Ziel der vom Bundesrat am 28.10. beschlossenen Massnahmen ist, die Kontakte unter den Menschen stark zu reduzieren. Die Durchführung von Lagern ist nicht im Sinn des Bundesrates.

Zu den Lagern wurde bisher noch kein Entscheid gefällt. Die Situation wird beobachtet und laufend beurteilt. Falls die Durchführung von Lagern über Weihnachten/Neujahr oder später "unbedenklich" erscheint, wird ein aktualisiertes Schutzkonzept für Lager publiziert.

Sportanlagen

Sportanlagen dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Es müssen jedoch bei öffentlichen Sportanlagen wie Schimmbäder und ähnlichem Kapazitätsgrenzen eingeführt werden. Pro Person müssen 15m2 Fläche zur Verfügung stehen.

Jede Sportanlage benötigt ein Schutzkonzept, das sich an den geltenden Regeln orientiert. In öffentlich zugänglichen Einrichtungen gilt schweizweit eine Maskenpflicht. Dies betrifft auch die Sportanlagen.

Die Schutzkonzepte für Sportanlagen sind nicht bewilligungspflichtig. Praxisbeispiele und weitere Informationen für Schutzkonzepte Sportanlagen sind auf der Webseite der ASSA veröffentlicht.

Hinweise für den Schulsport

Das Fach "Bewegung und Sport" wird unter Beachtung der Verhaltens- und Hygienemassnahmen analog zu allen anderen Fächern des Lehrplans unterrichtet. Informationen zum Umgang mit Schutzmasken finden sie auf der Seite "Schule trotz Corona".

Sportunterricht im Freien bevorzugen

Oft steht einer Klasse draussen eine grössere Fläche zur Verfügung. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, grössere Abstände zueinander einzuhalten.

Körperkontakte reduzieren

Viele Inhalte der Kompetenzbereiche des Lehrplans 21 können im Unterricht kontaktfrei umgesetzt werden. Besonders geeignet dafür sind:

  • Laufen, Springen, Werfen (z.B. Leichtathletik, Orientierungslauf)
  • Darstellen und Tanzen (z.B. Choreografie einüben)
  • Kontaktfreie Spiele, Rückschlagspiele (z.B. Badminton)
  • Gleiten, Rollen, Fahren (z.B. mit Fahrrad oder Kickboard)
  • Koordinations- und Fitnesstraining (als Parcours oder Circuit)
  • Bewegen im Wasser

Auf www.mobilesport.ch finden sich Übungen und Lektionen zu den obigen Themen. Die Stadt Zürich hat im Frühling konkrete Unterrichtsinhalte für den Sportunterricht erarbeitet. Die Good-Practice Lektionen für alle Volksschulstufen sind hier zu finden.

Jugend+Sport

Das Bundesamt für Sport hat entschieden, dass die Einsatzberechtigung der J+S-Anerkennungen aller J+S-Leitenden, -Experten und -Expertinnen sowie Coaches automatisch bis 31.12.2021 verlängert wird. Alle J+S-Vereine erhalten anfangs 2021 einen J+S-Sonderbeitrag als Kompensation für die Zeit des Lockdowns.

1418Leiter

Auch die 1418Leiter-Kurse musste teilweise abgesagt resp. verschoben werden. Die neuen Daten wurden bereits fixiert und sind unter www.1418coach.ch ersichtlich.

Finanzhilfen des Bundes für den Schweizer Sport

Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, hat am 1. Juli 2020 bekannt gegeben, wie das COVID-19-Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Leistungs- und Breitensport umgesetzt wird. Die vom Bundesrat und vom Bundesparlament genehmigte finanzielle Unterstützung beträgt rund 90 Millionen Franken in Form von à-Fonds-perdu-Beiträgen für das Jahr 2020.

Die Verantwortung für die Behandlung der Hilfsgesuche und die Abwicklung der Auszahlungen trägt Swiss Olympic. Der Dachverband des Schweizer Sports hat am 1. Juli den Prozess erläutert, mit dem die Schweizer Sportverbände am Stabilisierungspaket des Bundes teilhaben können.

Mit an Swiss Olympic einzureichenden Stabilisierungskonzepten können die Verbände nachweisen, inwiefern sie und ihre strukturrelevanten Organisationen finanziell unter den Massnahmen gegen das Coronavirus gelitten haben. Swiss Olympic prüft diese Konzepte und schliesst mit den Verbänden bei positivem Bescheid Leistungsvereinbarungen ab. Die ersten Auszahlungen können ab August 2020 erfolgen.

Über weitere 100 Millionen Franken für den Schweizer Leistungs- und Breitensport für das Jahr 2021 werden die Eidgenössischen Räte voraussichtlich in der Wintersession 2020 beraten.

Finanzhilfen des Kantons

Ergänzend zu den Bundesmassnahmen wird den Bündner Sportverbänden zur Liquiditätserhaltung und zur teilweisen Ausfallentschädigung ein ausserordentlicher Pauschalbeitrag von gesamthaft 1 Million Franken zur Verfügung gestellt. Die Höhe des Pauschalbeitrags pro Verband richtet sich nach den J+S Auszahlungen des jeweiligen Verbands, der Anzahl Mitglieder und der Anzahl Mitgliedsvereine.

Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verbände, mit diesem Betrag bedürfnis- und sportartengerecht ihre jeweiligen Mitgliedsvereine zu unterstützen. Maximal ein Drittel des Betrags darf durch den Verband selbst in Anspruch genommen werden. Mindestens zwei Drittel sind als Nothilfe an die Mitgliedervereine weiterzuleiten. Bei der Verteilung des ausserordentlichen Pauschalbeitrags an Ihre Mitgliedvereine ist zu erfragen, ob und in welcher Höhe die Vereine von den Gemeinden oder weiteren Stellen Unterstützung zur Abfederung der Auswirkungen und Nachteile der Coronasituation erhalten und diese sind gegebenenfalls entsprechend zu berücksichtigen. Die angewendeten Kriterien zur bedarfsgerechten Mittelverteilung und der Nachweis des Verteilschlüssels sind graubündenSPORT (Hofgraben 5, 7001 Chur, 081 257 27 55, sport@avs.gr.ch) bis 31. August 2020 einzureichen. Sofern der Nachweis des finanziellen Bedarfs aufgrund der vorliegenden Pandemie von den Beitragsempfängern nicht erbracht werden kann oder der Beitrag nicht für Tätigkeiten im Rahmen der Ausfallentschädigungen im Zusammenhang mit der ausserordentlichen Lage eingesetzt wurde, kann dieser zurückgefordert werden.

Sportveranstaltungen in Graubünden

Beitragsleistungen an wegen des Corona-Virus abgesagte Sportveranstaltungen werden entgegenkommend behandelt. Für Sportveranstaltungen in Graubünden, an welche ein Beitrag aus dem Sportfonds gesprochen wurde und die wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden können, kann trotzdem ein Beitrag ausbezahlt werden. Die effektive Beitragshöhe richtet sich nach den bis zur Absage angefallen Kosten und entspricht maximal dem gewährten Kantonsbeitrag.

Die wichtigsten Infos und Antworten auf die Fragen der Vereine, Leiterpersonen und J+S-Coaches finden sie hier.

Weitere nützliche Dokumente

Swiss Olympic führt an dieser Stelle Informationen, Dokumente und Links für betroffene Sportorganisationen und Veranstalter auf.

Hier sind Antworten des BASPO auf die häufigsten Fragen zu finden.