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Zahlreiche Netzwerke sind sowohl im Kanton Graubünden als auch schweiz- und weltweit im Bereich Frauen & Gleichstellung, sowie generell in Genderfragen aktiv. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Netzwerken und themenbasierte Kampagnen.

Netzwerke 

FachFrauen Umwelt

FachFrauen Umwelt

Die FachFrauen Umwelt ffu-pee vertreten die Interessen der Frauen, die sich beruflich mit Umweltfragen befassen. Im Umweltbereich tätige Frauen aus der ganzen Schweiz haben den Verein im Mai 1989 gegründet. Heute zählen die ffu-pee über 1000 Mitglieder. Sie arbeiten in Öko- und Planungsbüros, im eigenen Betrieb, in Umweltorganisationen, in der Verwaltung, an Forschungsinstituten und an Hochschulen oder absolvieren eine Ausbildung im Umweltbereich. Frauen in Umweltberufen bewegen sich immer noch in oft typischen Männerdomänen. Die FachFrauen Umwelt vernetzen die einzelnen Umweltfachfrauen, sind eine Lobby für ihre beruflichen und gleichstellungspolitischen Anliegen und bieten eine Plattform zum Erfahrungsaustausch. Im Weitern sind die FachFrauen interessiert, konkrete Umweltprojekte mit der „Genderbrille“ zu betrachten und die Auswirkungen von umweltrelevanten Geschäften auf die Lebenswelten von Frauen und Männern zu analysieren.

Akademikerinnen

Sektion Graubünden 

Der Schweizerische Verband der Akademikerinnen – Sektion Graubünden ist ein unabhängiges, lebendiges und vielseitiges Netzwerk von Hochschulabsolventinnen verschiedenster Studienrichtungen, Berufe, Kulturen und Generationen, die mehrheitlich in Graubünden wohnen, aber national (SVA) und international (GWI) verknüpft sind.
Der Verband SVA GR engagiert sich für Gleichstellungs- und Bildungsanliege, unterstützt Frauen in ihrer Ausbildung, pflegt freundschaftlichen Kontakt untereinander und tauscht Gedanken und Erfahrungen aus. Mit fast 80 Mitgliedern zählt der Verband zu den grössten dieser Art in Graubünden. Ebenfalls ist er einer der ältesten Frauen-Verbände im Kanton.
Die Sektion Graubünden des Schweizerischen Verbandes der Akademikerinnen wurde 1971 gegründet und feiert am 9. Dezember 2021 ihr 50-Jahre Jubiläum. Der DUNNA-Preis, den der SVA Graubünden alle zwei Jahre verleiht, hat sich inzwischen zu einer festen Grösse im Bereich der Ankerkennungspreise in Graubünden etabliert. Damit werden Frauen in Graubünden ausgezeichnet, die besondere Leistungen in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Gesundheit, Soziales, Kultur, Kunst, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Politik erbracht haben, beruflich und/oder ehrenamtlich.

Business & Professional Women

Bündner Clubs in Chur, Engiadina und Davos

BPW Switzerland 

Der Verband von Business and Professional Women Schweiz – BPW Switzerland – vertritt die Interessen von berufstätigen Frauen mit dem Ziel, die wirtschaftliche und politische Teilhabe von Frauen zu verbessern. Die 2300 Mitglieder von BPW Switzerland zeigen auf, wie gross das Potenzial an weiblichen Führungskräften ist. Immer mehr Frauen gründen Unternehmen, besetzen bedeutende Wirtschaftspositionen und übernehmen politische Führung. Der Verband von BPW Switzerland und die 40 Clubs in allen Sprachregionen fördern und unterstützen berufstätige Frauen in beruflichen, kulturellen, staatsbürgerlichen und gesellschaftlichen Bereichen.

Soroptimist International Switzerland

Swiss Soroptimist 

Soroptimist International ist eine Organisation für Frauen, welche weltweit tätig ist und zu einem der grössten Organisationen von Serviceclubs qualifizierter, berufstätiger Frauen gehört. Die Gründung des ersten Schweizer Clubs erfolgte 1930 in Genf. Heute sind es 61 Clubs in der Schweiz, mit 2’000 Mitgliedern. Die einzelnen Clubs agieren lokal, national und international mit verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen um ihnen zu helfen, die von ihnen angestrebten Ziele verwirklichen zu können und eine gleichberechtigte Stimme auf allen Ebenen der Gesellschaft zu haben.

Zonta Schweiz

Clubs in Chur, Engiadina

Zonta Schweiz 

Ziel von Zonta ist die gemeinsame und weltweite Stärkung der Frauen. Dies geschieht auf vielfältige Weise durch grosse internationale und lokale Serviceprojekte. Ebenfalls setzt sich Zonta für die Rechte der Frauen ein und kämpft gegen alle Formen von Diskriminierung und Gewalt an Frauen. Des Weiteren engagieren sie sich für die Gleichberechtigung im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich und für eine Verbesserung der Bildung und Ausbildung von Frauen weltweit.

Handwerk Netzwerk 

Handwerk Netzwerk 

Das Handwerk Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Frauen in handwerklichen Berufen und spricht entsprechend vor allem handwerklich tätige oder handwerklich interessierte Frauen aus allen Bereichen an; das Netzwerk bietet einen Raum für Frauen in männerdominierten Berufen, in dem sie sich austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig ermächtigen können.

Europäische Plattform für Wissenschaftlerinnen (European Platform of Women Scientists EPWS)

Home - EPWS

Die Europäische Plattform für Wissenschaftlerinnen ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die die Bedürfnisse, Anliegen, Interessen und Bestrebungen von mehr als 12'000 Wissenschaftlerinnen in Europa und darüber hinaus vertritt.

Helvetiarockt

Home - Helvetiarockt

Helvetiarockt ist eine Schweizer Vernetzungsplattform und Koordinationsstelle für Musikerinnen* in diversen Bereichen und setzt sich für eine Erhöhung des Frauen*anteils in der Musikbranche ein. Dies versuchen sie durch zahlreiche Angebote für junge Musikerinnen* sowie durch die Förderung und Vernetzung von professionellen Künstlerinnen* zu erreichen.

Comedy Frauen

ComedyFrauen

Eine private Initiative von Kabarettistin Patti Basler um Kabarettistinnen, Moderatorinnen und Kolumnistinnen sichtbarer zu machen. Dabei erstellte sie eine Liste, welche laufend aktualisiert wird, von Frauen innerhalb der schweizerischen Kabarett-Szene.

sporti{f}

sportif

sportif ist das Schweizer Netzwerk für Sportlerinnen und Frauen, die beruflich oder privat im Sport engagiert sind. Sie vernetzen Frauen* schweizweit und sportarten-übergreifend, unabhängig davon in welchen Disziplinen und Regionen diese tätig sind.

Women in Tech

Women in Tech

In den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Kluft zwischen den Geschlechtern in der Technologiebranche vergrößert, so dass heute nur eine von fünf Frauen in dieser Branche arbeitet. Women in Tech® ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kluft zwischen den Geschlechtern zu schließen und Frauen bei der Nutzung von Technologien zu unterstützen. Wir fördern das Empowerment von Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt und konzentrieren uns dabei auf das Ziel 5b für nachhaltige Entwicklung: die Nutzung von Technologien. Wir haben unseren Hauptsitz in Paris und sind eine globale Bewegung mit Ortsgruppen auf 6 Kontinenten und über 70.000 Mitgliedern.

 

Lares - Gender- und alltagsgerechtes Planen & Bauen

Lares 

Lares ist ein Netzwerk, das sich für einen Kulturwandel im Planen und Bauen einsetzt, damit die Bedürfnisse aller Nutzer*innen selbstverständlich berücksichtigt werden. Wir bieten eine Plattform für alle, die sich für ganzheitliches, soziales und partizipatives Planen und Bauen interessieren und engagieren.

 

Kampagnen 

No Women No Panel

Commissioners support No Women No Panel Campaign 

«No Women No Panel» ist eine Kampagne mit dem Ziel, das Bewusstsein für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis auf Podien und öffentlichen Veranstaltungen zu schärfen. EU-Kommissarin Mariya Gabriel hat sich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass bei jeder Podiumsdiskussion oder öffentlichen Veranstaltung, zu der sie eingeladen wird, mindestens eine weitere Frau am Podium teilnimmt. Diese Kampagne wurde von der Initiative BrusselsBinder inspiriert, die eine Datenbank mit weiblichen Experten und eine Plattform für die Vernetzung von weiblichen Experten bietet.

Equal by 30

Kampagne "Equal by 30"

Equal by 30 

Der Energiesektor ist ein geschlechtsspezifisch sehr unausgewogener Sektor, in dem Frauen nur 20 Prozent der Beschäftigten ausmachen. Bei den erneuerbaren Energien ist der Frauenanteil mit 35 Prozent nur geringfügig höher. Die Kampagne "Equal by 30" ist eine öffentliche Verpflichtung von Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors, sich bis 2030 für gleichen Lohn, gleiche Führungspositionen und gleiche Chancen für Frauen in diesem Sektor einzusetzen. Equal by 30" fordert Unternehmen und Regierungen auf, sich zu Grundsätzen zu bekennen und dann konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Beteiligung von Frauen im Sektor für saubere Energie zu erhöhen und die Geschlechterlücke zu schliessen.

Männer in sozialen Berufe

Männer in soziale Berufe

Viele soziale Berufe sind bei Männern kaum ein Thema, obwohl es durchaus auch Männerberufe wären. Mit der Kampagne wird versucht, anderen Männern die ganze Bandbreite und Möglichkeiten der sozialen Berufe aufzuzeigen und sie zu motivieren einen Beruf in dieser Branche zu erlernen. Dabei werden ein paar Männer vorgestellt, die in sozialen Berufen tätig sind und die man auch direkt kontaktieren kann um mehr zu erfahren.

Zürich schaut hin

Zürich schaut hin 

Das Projekt zielt darauf hin, den öffentlichen Raum in Zürich so zu gestalten, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben diesen zu benutzen, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer religiösen Zugehörigkeit. Jeder Mensch soll sich in der Stadt Zürich frei bewegen können, ohne Angst vor sexuellen Übergriffen, vor sexistischen und homophonen Bemerkungen oder vor Transfeindlichkeit zu haben.

EqualVoice by Ringier

EqualVoice

Der international tätige Medienkonzern Ringier setzt sich mit EqualVoice für eine gerechte und zunehmende Sichtbarkeit von Frauen ihrer Berichterstattung ein, um ihnen die gleiche Stimme wie den Männern zu geben. Wichtig ist dies, da generell Medienberichte in der Schweiz zu 75% von Männern handeln.

We commit - We advance

https://weadvance.ch/

Advance ist der führende Wirtschaftsverband für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz, ein Netzwerk von mehr als 120 Schweizer Unternehmen, die sich für die Erhöhung des Frauenanteils im Management einsetzen. Sie sind überzeugt, dass ein gleichberechtigter Arbeitsplatz für Männer, Frauen, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt ein Gewinn ist. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass geschlechtergemischte Teams bessere Leistungen erbringen, innovativer sind und wahrscheinlich mehr Gewinn erwirtschaften. Ein Blick auf den Status quo in der Schweiz ist ein dringender Weckruf. In den Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten sind Frauen immer noch in der Minderheit. Es ist höchste Zeit, wirksame Massnahmen zu ergreifen, denn die Einbeziehung von Frauen in Führungspositionen ist wirtschaftlich sinnvoll.

# geschlechtergerechter

https://geschlechtergerechter.ch/

Echte Gleichstellung bezieht alle mit ein. Denn Geschlechterungleichheiten betreffen Männer und Frauen, ganz persönlich. Um vorwärts zu kommen braucht es die Beteiligung aller, nur im Dialog kommen wir weiter. #geschlechtergerechter gibt den Raum dafür. Faktenbasiert und mit Tiefgang soll über Geschlechterfragen debattiert und in einem Miteinander an der Chancengerechtigkeit weitergearbeitet werden. #geschlechtergerechter verbindet Menschen, bündelt Kräfte und erprobt neue Arten des Konsenses. Denn gesellschaftlicher Wandel kann nur gemeinsam, über Generationen und aus der breiten Gesellschaft gestaltet werden. Als digitaler Ort für den Geschlechterdialog bietet #geschlechtergerechter reflektiert und erfrischend Aktuelles und Historisches, Fakten und Gesichter, Zahlen und Gefühle. In der Rubrik «Gesichter» erzählen Menschen jeden Alters Lebensgeschichten und geben offen Antworten auf kleine und grosse Geschlechterfragen. In der Rubrik «Debatte» publiziert #geschlechtergerechter vielfältige Beiträge zu aktuellen und brisanten Geschlechterthemen. Mit jährlich wiederkehrenden Studien in der Rubrik «Gesellschaft» legt #geschlechtergerechter den Grundstein für eine faktenbasierte Debatte.

WECHO - das Echo der Frauen aus den Bergen

WECHO

Das Projekt Wecho möchte Frauen eine Stimme geben, die sich die Berge als Lebensraum, als Arbeitsplatz, als Ort für ihre eigene Veränderung ausgesucht haben und es möchte ihr Echo verstärken, bis es in den Städten im Herzen Europas laut und deutlich zu hören ist.

Helvetia ruft!

Helvetia ruft

Helvetia ruft! ist die Bewegung der Frauen in die Politik. Die Rekordergebnisse bei den eidgenössischen Wahlen 2019 sind eine Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam weiterschreiben wollen.
In den kantonalen und städtischen Parlamenten sind Frauen nach wie vor stark untervertreten. Deshalb geht Helvetia ruft! in den kommenden Jahren auf Tournee in die Kantone und Städte - mit dem Ziel, dass Frauen und Männer auch in den kantonalen und städtischen Parlamenten zu gleichen Teilen Gesetze schreiben.
Doch damit nicht genug: Helvetia will auch die Nachschublinie an Politikerinnen für die eidgenössischen Wahlen 2023, 2027 und darüber hinaus sichern. Mit ihrer Tournee schart sie eine leuchtende Truppe aus starken und erprobten Politikerinnen aus unterschiedlichen Kantonen um sich, welche gemeinsam bei den nächsten eidgenössischen Wahlen aus der ersten Reihe in die Wahlen starten werden.
Für Helvetia ist klar: Solange Frauen und Männer noch nicht zu gleichen Teilen in den Schweizer Parlamenten vertreten sind, wird die Schweizer Demokratie mit jeder weiteren gewählten Frau eine bessere. Als Kandidatin kannst du den Unterschied machen! Nutze Deine Kandidatur, um unsere Demokratie zu stärken!