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Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung hat nichts mit einem Flirt, mit Liebe oder einem lockeren Arbeitsklima zu tun, sondern ist eine Missachtung der persönlichen Grenzen. Diese Grenzen bestimmt jede und jeder selbst.

Wer eine Frau oder einen Mann am Arbeitsplatz belästigt, wer andere mit Worten, Gesten oder Taten demütigt, verletzt geltendes Recht.

Sexuelle Belästigungen zeigen sich in verschiedenen Formen:

  • Anzügliche Bemerkungen, sexistische Sprüche und Witze
  • Scheinbar zufällige Körperberührungen und aufdringliches Verhalten
  • Annäherungsversuche oder Einladungen, die mit Vorteilen locken
  • Vorzeigen, Aufhängen, Auflegen oder Verschicken (auch elektronisch) von pornografischem Material im Arbeitsumfeld
  • Sexuelle und körperliche Übergriffe

Sexuelle Belästigung kann an den unterschiedlichsten Orten stattfinden. Beispielsweise im Büro, im Lagerraum, im Lift, auf dem Betriebsausflug, am Kopierer oder im Vorbeigehen. Häufig geschieht sie auch per Telefon, E-Mail, SMS und über Social Media.

Auch Frauen können Täterinnen sein. In der Praxis sind die belästigenden Personen aber mehrheitlich Männer und die Opfer grösstenteils Frauen.

Unser Beratungsangebot

Das Gleichstellungsgesetz verbietet sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Angestellten vor sexueller Belästigung zu schützen.

Interessieren Sie sich als Arbeitgebende oder Personalverantwortliche für den Umgang mit diesem Thema im Betrieb? Wir beraten Sie gerne.

Sind Sie persönlich durch sexuelle Belästigung betroffen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.