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Mädchen* machen Politik

90 bis 120 Bündner Oberstufenschülerinnen erhalten am 4. Bündner Mädchen*parlament am 11. November 2021 Einblick in die parlamentarische Arbeit, und dies ganz konkret: indem sie selber Einsitz nehmen im Grossratssaal, sich mit politischen Fragen auseinandersetzen, Anträge erarbeiten und debattieren. Die ausgearbeiteten Petitionen übergeben sie am Ende des Tages an Regierungspräsident Mario Cavigelli.
Die Mädchen werden dabei von Mitgliedern des Grossen Rats und des Churer Gemeinderats unterstützt. Präsidiert wird die Veranstaltung von der Standespräsidentin Aita Zanetti.

Einen Eindruck vermittelt das Video des 3. Mädchenparlaments 2017.

Themenschwerpunkte

Die Mädchen diskutieren in Gruppen zu vier ausgewählten Themenschwerpunkten, die an laufende politische Debatten und Geschäfte anknüpfen. Die Teilnehmerinnen entscheiden sich bei der Anmeldung für eine der folgenden Themenschwerpunkte und erarbeiten am 11. November dazu pro Gruppe zwei bis drei Forderungen.

Bildung und Digitalisierung 

Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Lebenssituation. Mit der Coronakrise veränderten sich die Anforderungen an die Bildung und die Berufsbilder. Digitale Kompetenzen, Selbstorganisation, virtueller Austausch waren und sind weiterhin gefragt. Welche Inhalte müssen vermittelt werden, um Jugendliche fit für die Zukunft zu machen? Welchen Beitrag kann die Politik leisten?

Gender und Sexismus

Diskriminierungen, Sexismus oder Belästigungen wegen der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum gibt es nicht erst seit der «Me too»-Bewegung. Frauen, Männer und non-binäre Menschen können davon betroffen sein. Was braucht es, damit einengende Rollenbilder abgebaut, Diskriminierungen reduziert und Übergriffe verhindert werden können?

Klimawandel

Die Alpenregionen sind besonders betroffen vom Klimawandel. Einerseits, weil die Menschen in den Alpen überdurchschnittlich viel Energie verbrauchen, andererseits, weil die Temperaturen in den Alpen doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt. Als Bergkanton steht auch Graubünden vor grossen Herausforderungen. In welchen Bereichen braucht es Massnahmen zur Verhinderung, in welchen zur Anpassung an den Klimawandel?

Vision «Zukunft in Graubünden»

Die Zukunft Graubündens liegt in den Händen seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Gerade junge Menschen und Frauen sind Schlüsselpersonen, wenn es um die Besiedlung abgelegener Regionen geht. Was braucht es, damit Graubünden auch für junge Generationen attraktiv bleibt? Wie können neue Perspektiven eröffnet und Potenziale genutzt werden?

Informationen und Anmeldung 

11. November 9.30-17 Uhr, Grossratgebäude Chur

90-120 Teilnehmerinnen im Alter von 13-16 Jahren, mit Warteliste; je nach Coronasituation wird die Veranstaltung online abgehalten

Die ist Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten werden übernommen. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt. Die Plenarsitzung wird Italienisch simultanübersetzt.

Anmeldung bis 8. Oktober 2021 mit dem Anmeldeformular hier

Flyer zum Download