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Mädchen* machen Politik

Flyer des 4. Bündner Mädchenparlaments

67 Bündner Oberstufenschülerinnen erhielten am 4. Bündner Mädchen*parlament am 11. November 2021 Einblick in die parlamentarische Arbeit, und dies ganz konkret: indem sie selber Einsitz nahmen im Grossratssaal, sich mit politischen Fragen auseinandersetzten, Anträge erarbeiteten und debattierten. Die ausgearbeiteten Petitionen übergaben sie am Ende des Tages an Regierungspräsident Mario Cavigelli.
Die Mädchen wurden dabei von Mitgliedern des Grossen Rats und des Churer Gemeinderats unterstützt. Präsidiert wurde die Veranstaltung von der Standespräsidentin Aita Zanetti. Erstmals wurde die Debatte Italienisch simultan übersetzt.

Medienmitteilungen

Mädchen machen Politik - Medienmitteilung vom 04.11.2021

Mädchen*parlament überreicht sechs Petitionen - Medienmitteilung vom 12.11.2021

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Themenschwerpunkte

Die Mädchen diskutierten in Gruppen zu vier ausgewählten Themenschwerpunkten, die an laufende politische Debatten und Geschäfte anknüpfen.

Bildung und Digitalisierung 

Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Lebenssituation. Mit der Coronakrise veränderten sich die Anforderungen an die Bildung und die Berufsbilder. Digitale Kompetenzen, Selbstorganisation, virtueller Austausch waren und sind weiterhin gefragt. Welche Inhalte müssen vermittelt werden, um Jugendliche fit für die Zukunft zu machen? Welchen Beitrag kann die Politik leisten?

Gender und Sexismus

Diskriminierungen, Sexismus oder Belästigungen wegen der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum gibt es nicht erst seit der «Me too»-Bewegung. Frauen, Männer und non-binäre Menschen können davon betroffen sein. Was braucht es, damit einengende Rollenbilder abgebaut, Diskriminierungen reduziert und Übergriffe verhindert werden können?

Klimawandel

Die Alpenregionen sind besonders betroffen vom Klimawandel. Einerseits, weil die Menschen in den Alpen überdurchschnittlich viel Energie verbrauchen, andererseits, weil die Temperaturen in den Alpen doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt. Als Bergkanton steht auch Graubünden vor grossen Herausforderungen. In welchen Bereichen braucht es Massnahmen zur Verhinderung, in welchen zur Anpassung an den Klimawandel?

Vision «Zukunft in Graubünden»

Die Zukunft Graubündens liegt in den Händen seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Gerade junge Menschen und Frauen sind Schlüsselpersonen, wenn es um die Besiedlung abgelegener Regionen geht. Was braucht es, damit Graubünden auch für junge Generationen attraktiv bleibt? Wie können neue Perspektiven eröffnet und Potenziale genutzt werden?

 

Sechs Petitionen überwiesen

Insgesamt verabschiedeten die Schülerinnen der 1. bis 3. Oberstufe aus ganz Graubünden sechs Anträge. Vier Mädchen übergaben diese in Form von vier thematischen Petitionen an Regierungspräsident Mario Cavigelli zu Händen der Regierung und des Grossen Rats. «Ich hoffe, dass die heutige Erfahrung euch Lust macht, euch weiterhin politisch zu betätigen», ermunterte Cavigelli die jungen Frauen. Dass Frauen in der Politik – immer noch – untervertreten sind, sei kein Geheimnis. «Die Demokratie wird besser, wenn ihr sie mitgestaltet, heute und hoffentlich auch in Zukunft», schloss der Regierungspräsident. Am 16. November hat die Regierung entschieden, alle sechs Petitionen dem Grossen Rat zur Diskussion zu überlassen.

Die sechs Petitionen des 4. Bündner Mädchen*parlaments heissen:

Zum Thema Klimawandel

Wie wird mein Schulhaus klimaneutral?
Für einen attraktiven und ökologischen ÖV

Zum Thema Gender und Sexismus

Aufklärung 2.0
Für Schulbekleidung, welche die Ausdrucksfreiheit von Mädchen respektiert

Zum Thema Bildung & Digitalisierung

Unerwünschte erotische Bilder und Grooming

Zum Thema Zukunft in Graubünden 

Mobiles Arbeiten im ganzen Kanton Graubünden

 

Die mitwirkenden Mentorinnen und Mentoren waren:

Aita Zanetti (Präsidium), Aixa Andreetta, Thomas Bigliel, Jeanette Bürgi-Büchel, Géraldine Danuser, Patrik Degiacomi, Alessandro Della Vedova, Valérie Favre Accola, Christian Kasper, Carmelia Maissen, Anita Mazzetta, Julia Müller, Andri Perl, Renate Rutishauser, Vera Stiffler, Sandra Adank.

Fotobeilagen:

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©Yanik Bürkli

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