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In Schweizer Gemeindeexekutiven sind verhältnismässig wenig Frauen vertreten. Zum einen erarbeitet das Projekt «PROMO Femina» auf wissenschaftlichen Untersuchungen basierende Massnahmen zur verbesserten Rekrutierung von Frauen und stärkt dadurch das Schweizer Milizsystem. Zum anderen richtet sich das Projekt direkt an interessierte Frauen, die sich über das politische Engagement in Gemeindebehörden informieren und ihre Eignung sowie die nächsten Schritte abschätzen wollen.

 

Icon Promo Femina
 

Mit «PROMO Femina» wollen die Projektpartner - die Fachhochschule Graubünden und fünf kantonale Gleichstellungsbüros - das politische Engagement von Frauen auf Gemeindeebene steigern. Damit kann der weiblichen Untervertretung entgegengetreten und dem öffentlichen Anspruch nach Diversität und Gleichstellung vermehrt nachgekommen werden. Als weiteres Ziel soll durch die Unterstützung bei der Ämterbesetzung sichergestellt werden, dass Gemeinden langfristig funktionsfähig bleiben. Das Projekt ist folglich auch auf die Stärkung des in der Schweiz verwurzelten Milizsystems ausgerichtet, wovon auch die Wirtschaft und Zivilgesellschaft profitieren.

Als Projektergebnis soll ein innovatives, praxisnahes und breit zugängliches Online-Tool zur Frauenförderung in der Gemeindepolitik zur Verfügung stehen. Dieses soll zum Einen Gemeinden, Gemeindepolitiker/innen und Lokalparteien unterstützen, Frauen für ein politisches Engagement zu gewinnen und konkrete Massnahmen aufzeigen. Zum Anderen richtet sich das Online-Tool direkt an Frauen, die sich über die Möglichkeiten und Anforderungen eines politischen Engagements auf Gemeindeebene informieren und ihre Eignung sowie die nächsten Schritte abschätzen wollen. Das Online-Tool soll den Akteuren demnach ein Werkzeug bieten.

Einen ersten Akzent setzte ein Treffen der amtierenden Gemeindepräsidentinnen am 18. Mai 2021 im Grossratsaal in Chur. Eingeladen hatte Regierungsrat Christian Rathgeb anlässlich des Jubiläums zu 50 Jahren Eidg. Stimm- und Wahlrecht der Frauen.

Medienmitteilung der Standeskanzlei zur Veranstaltung am 18. Mai 2021.

Bericht auf suedostschweiz.ch über die Veranstaltung vom 18. Mai 2021.

Bericht von Radio Svizzera Italiana über die Veranstaltung vom 18. Mai 2021, erschienen am 19. Mai 2021.

  • Beteiligte

    Zentrum für Verwaltungsmanagement der Fachhochschule Graubünden, Kanton Graubünden (Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann), Kanton St.Gallen (Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung), Kanton Appenzell Ausserrhoden (Abteilung Chancengleichheit), Kanton Wallis (Amt für Gleichstellung und Familie), Kanton Zürich (Amt für Gleichstellung)
  • Dauer

    Dezember 2020 – März 2022

Bericht auf suedostschweiz.ch über PROMO Femina, erschienen am 18. Mai 2021.