Zum Seiteninhalt

Ausstellung «Kein Kinderspiel» machte vom 16.05.-15.06.2019 in Chur halt

Die multimediale Wanderausstellung «Kein Kinderspiel» zeigt die Auswirkungen von Krieg, Folter und Flucht auf die erste und zweite Generation von Flüchtlingen in der Schweiz. Auf Initiative der kantonalen Fachstelle Integration machte sie vom 16. Mai bis 15. Juni 2019 im Haus Arcas in Chur halt.

Krieg, Gewalt und Verfolgung zwingen gegenwärtig viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Was das für die betroffenen Menschen – Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche – bedeutet, wird in der multimedialen Wanderausstellung «Kein Kinderspiel» veranschaulicht. Das Gemeinschaftsprojekt der interdisziplinären Plattform Face Migration und dem Schweizerischen Roten Kreuz hat im Rahmen einer Langzeitstudie mehrere Flüchtlinge und ihre Familien begleitet, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie die Fluchterfahrung ihr Leben und ihren Alltag in der Schweiz beeinflusst. Dabei wird deutlich, welche Konsequenzen dies auf die Integration wie auch ihr Elternsein hat und wie sie das Leben ihrer Kinder beeinflusst. Raum bietet die Ausstellung auch für den virtuellen Dialog zwischen jungen Menschen mit Fluchterfahrung und Jugendlichen in der Schweiz.

Gut besuchte Ausstellung in Chur

Rund 800 Personen haben sich im Rahmen des Ausstellungsbesuchs bzw. einer Vortragsveranstaltung mit dem Thema Flucht und Trauma auseinandergesetzt, darunter auch 230 Bündner Schülerinnen und Schüler, die an Führungen teilnahmen. Im gemeinsamen Austausch wurden Fragen diskutiert, Meinungen und Sichtweisen zum Ausdruck gebracht sowie neue Erkenntnisse gewonnen. Viele nutzten die Möglichkeit, sich aktiv mit eigenen Botschaften einzubringen. Eine Auswahl davon ist hier veröffentlicht. 

Informationen zum Langzeitprojekt «Kein Kinderspiel» der interdisziplinären Plattform Face Migration sind zu finden unter: www.face-migration.ch