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Erweiterung und Sanierung Bündner Kunstmuseum Chur

 

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Nach knapp zweijähriger Bauzeit wird das erweiterte Bündner Kunstmuseum in Chur festlich eröffnet. Neben der neu renovierten Villa Planta erhält das Museum einen Neubau, welcher das Platzangebot mehr als verdoppelt. Dank der grosszügigen Schenkung des Mäzens Henry Carl Martin Bodmer von 20 Mio. Franken für das Bauvorhaben, konnte im Jahr 2012 ein selektiver Architekturwettbewerb durchgeführt werden.

Die gesetzten Ziele bezüglich Funktionalität, architektonischer und städtebaulicher Qualität sowie der Kosten konnten erreicht werden. Die Grundlage dazu bildete der durchgeführte Planungswettbewerb für den Erweiterungsbau und das Planerwahlverfahren für die Instandsetzung der Villa Planta. Zwei adäquate Verfahren zur Ermittlung geeigneter Planer und Partner für zwei unterschiedliche Bauaufgaben. Gewonnen haben die Architekten Barozzi Veiga aus Barcelona (Erweiterungsbau) und Gredig Walser aus Chur (Villa Planta). Sie zeichnen auch für die nun entstandene Gesamtanlage verantwortlich.

Das neue Museum besticht durch seine klare Form und die präzise Setzung im Kontext zur Villa Planta und zum Verwaltungsgebäude der Rhätischen Bahn. Die knapp gehaltene, kompakte oberirdische Volumetrie unterstreicht – auch mit der symmetrisch gegliederten Fassade – die Eigenständigkeit, aber auch die respektvolle Haltung gegenüber der wertvollen Villa im Garten und dem benachbarten RhB-Gebäude. Entstanden ist ein überzeugendes Ensemble von drei architektonisch hochwertigen Gebäuden. Es setzt einen starken städtebaulichen Akzent und schafft einen Mehrwert im Stadtbild von Chur.