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Am Donnerstagabend ist es auf der Autostrasse A13 im Tunnel Brusei zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen gekommen. Ein Fahrzeug fing dabei Feuer. Alle vier Unfallbeteiligten wurden verletzt.

Ein 60-Jähriger, im Kanton Zug wohnhafter Automobilist, fuhr kurz vor 21 Uhr über die A13 von Süden kommend in Richtung San Bernardino. Im Tunnel Brusei kam er mit seinem Auto über die Fahrbahnmitte hinaus und kollidierte seitlich-frontal mit einem in Richtung Süden fahrenden, im Tessin wohnhaften 58-jährigen Automobilisten in Begleitung seiner Tochter. Der dahinter, ebenfalls in Richtung Süden Fahrende, ein im Kanton Thurgau wohnender 27-Jähriger, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidiert mit dem Tessiner Auto.

Schwierige Bergung der Verletzten
Da das Fahrzeug des Zugers nach der Kollision Feuer fing, mussten die Feuerwehren der Strassenrettung San Bernardino und alta Mesolcina zuerst den Brand bekämpfen, bevor zwei Ambulanzteams zum Unfallort vordringen konnten. Der 60-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Spital nach Lugano überführt. Die mittelschwer verletzte Tochter des Tessiners wurde ins Spital nach Bellinzona transportiert. Der 58-Jährige sowie der 27-Jährige wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Kontrolle ins Spital Bellinzona gebracht. Das ausgebrannte Auto des Zugers sowie die beiden anderen total beschädigten Autos mussten aufgeladen und abtransportiert werden. Die A13 sowie der San Bernardino Tunnel waren während rund fünf Stunden gesperrt. Der gesamte Verkehr wurde über die Kantonsstrasse H13 sowie über den Pass umgeleitet. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden die Unfallursache ab.

Die Unfallstelle im Tunnel Brusei. Auf der linken Fahrbahn steht das ausgebrannte Fahrzeug. Auf der rechten Fahrbahn die beiden anderen Unfallfahrzeuge. Um die Fahrzeuge herum liegt Feuerlöschmaterial. Im Hintergrund Feuerwehrleute.
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