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Anfrage Rutishauser betreffend Covid-19 mit Schwerpunkt Alters- und Pflegeheime

Session: 19.06.2020

In den Bündner Alters- und Pflegeheimen sind, wie auch in anderen Kantonen und Ländern, überproportional viele Bewohnerinnen und Bewohner an Covid-19 erkrankt und teilweise auch gestorben. Graubünden lag hier zahlenmässig sogar leicht über dem schweizerischen Durchschnitt.

Dazu wird die Regierung um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

1.     Welche kantonalen Alters- und Pflegeheime verzeichneten Covid-19 Erkrankungen?

2.     Hat die Regierung die Absicht, die Ursachen für die starke Verbreitung trotz der restriktiven Massnahmen zu ergründen? Und wie wird sie in diesem Fall vorgehen?

3.     Beabsichtigt die Regierung, eine Überprüfung und Anpassungen beim kantonalen Pandemieplan vorzunehmen, um Ressourcenknappheit sowohl beim Schutzmaterial als auch beim Personalbestand in Zukunft zu verhindern?

4.     Sieht die Regierung auch eine Überprüfung und allenfalls Anpassung des Stellenplans der Alters- und Pflegeheime hinsichtlich der vorhandenen Qualifikationen vor, um genügend Fachkompetenz für eine mögliche ähnlich gelagerte Krise in Zukunft sicherzustellen?

5.     Zieht es die Regierung in Erwägung, ein für alle Institutionen gültiges Schutzkonzept unter Einbezug eines spezifischen Virenmanagements zu veranlassen?

Chur, 19. Juni 2020

Rutishauser, Clalüna, Deplazes (Rabius), Baselgia-Brunner, Brandenburger, Cahenzli-Philipp, Caluori, Cantieni, Cavegn, Degiacomi, Deplazes (Chur), Dürler, Gasser, Grass, Hofmann, Hohl, Horrer, Kohler, Loepfe, Müller (Susch), Müller (Felsberg), Papa, Perl, Preisig, Rettich, Ruckstuhl, Tanner, Thöny, Tomaschett-Berther (Trun), von Ballmoos, Widmer-Spreiter (Chur), Wilhelm, Pajic