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Bei einer Flussfahrt mit einem Kanu über die Landquart verunglückte ein 48-jähriger Wassersportler, aus dem Welschland am Mittwoch, kurz vor 14.00 Uhr bei Schiers.
Nachdem zwei Brüder mit ihren Kanus ins Wasser gestiegen waren, fuhren sie über die Landquart talauswärts. Oberhalb einer Wasserwelle in der Gegend von Schiers unterbrachen sie ihre Fahrt. Während ein Kanufahrer sich unterhalb der Wasserwalze postierte, um seinen Bruder zu sichern, machte sich der andere Sportler auf die Bewältigung der Wasserschwelle. Ohne grosse Schwierigkeiten bewältigte er diese Stelle, begab sich ans Ufer um seinen Bruder zu Sichern. Kurze Zeit später stieg auch der andere Kanute ins Wasser. Bei der Bewältigung der Wasserwalze stellten die Fluten sein Kanu Quer. In der Folge kippte der Fahrer aus seinem Gerät und blieb trotz Schwimmweste, sich immer wieder drehend im Wasserwirbel. Vergeblich versuchte er sich über längere Zeit aus den Fluten zu retten. Plötzlich verlor er seine Schwimmweste und verschwand kurz darauf im Wasser. Der am Ufer sichernde Bruder konnte trotz wiederholten Versuchen dem Verunfallten nicht helfen.
Bei einem unverzüglich eingeleiteten Suchflug mit dem Rega-Helikopter konnte der vom Wasser, in der Umgebung von Grüsch ans Ufer gespülte Leichnam des Kanuten gesichtet und geborgen werden.
Quelle: Staatsanwaltschaft Graubünden
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