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St. Moritz: umfangreiches Ermittlungsverfahren führte zu Verhaftungen

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Im Verlaufe der vergangenen Wochen und Monate mussten im Oberengadin rund 50 Drogenkonsumenten verzeigt werden. Unter den zur Anzeige gebrachten Personen gehören auch neun Personen, die dem Kreis der Haupt- oder Nebendealer angehören.
Im, in jüngster Zeit im Oberengadin verstärkten Kontrolldruck der Kantonspolizei Graubünden konnte ein grösserer Drogenring zerschlagen werden. Die umfangreichen Ermittlungen führten zu einer Flut von rund 50, mehrheitlich einheimische Personen, welche wegen Drogenkonsum zur Anzeige gebracht wurden. Im Zuge dieser Ermittlungen konnten auch neun Dealer eruiert werden. Drei Personen wurden als Hauptdealer entlarvt und vorübergehend in Haft gesetzt. Die Dealer, mehrheitlich im Engadin ansässige Personen, waren für den Nachschub der Drogen besorgt. Gehandelt wurde insbesondere mit Haschisch. Vereinzelt kamen auch Marihuana, Ecstasy-Tabletten sowie eine geringe Menge Kokain auf den Markt. Die Drogen wurden fast durchwegs von den Dealern im Raume Zürich besorgt und für die Feinverteilung ins Oberengadin transportiert. Bei den Verzeigten handelt es sich um 17 bis 25jährige Männer und Frauen.
Auffallend ist die Tatsache, dass unter den verzeigten Personen, zahlreiche Erstkonsumenten sind. Die Untersuchungsbehörde hofft, stützend auf die gemachten Aussagen der befragten Personen auf eine nicht unwesentliche Präventivwirkung. Die Sachbearbeiter stiessen bei ihrer Arbeit auf eine grössere Gruppe einsichtiger und vernünftig denkender junger Menschen.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden
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