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Oberalppass: Lawinenniedergang

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BR> Im Val Val (Val Val richtig) löste sich am Südhang der Alp Tiarms (2'148 m) am Samstag kurz nach 13.00 ein Schneebrett und stiess bis an den Pistenrand des Skigebietes Oberalppass vor. Ersten Erkenntnissen zu Folge konnte nicht ausgeschlossen werden, dass eventuell Wintersportler mitgerissen und verschüttet worden waren. Die SAC- Rettungskolonne Tujetsch, unterstützt durch drei Lawinenhunde-Teams, suchte den rund 10 bis 20 Meter breiten Schneerutsch vorsorglich ab. Die Rettungskolonne wurde mit dem Rega-Helikopter der Basis Erstfeld ins Unfallgebiet transportiert. Nach rund zwei Stunden wurde die Nachsuche abgebrochen, nachdem feststand, dass niemand verschüttet worden war.
Chur: Erhöhte Flurbrandgefahr!
Am Samstag kam es in Alvaschein, Degen (Lugnez) und Seewis Dorf zu Flurbränden.
Zwischen Degen und Vignon, im Gebiet "Genastga" wurden schätzungsweise sechs Hektaren Brachland und Sträucher durch das Bodenfeuer zerstört. Die Ursache ist unbekannt.
In Seewis Dorf verbrannten in der Gegend "Fulli" rund 3'000 m2 Wiesland und Waldboden. Ein Landwirt hatte die Wiesen geräumt und wollte Laub und dürres Zeug verbrennen; es kam anders als er wollte!
Zu Unterstützung der Feuerwehren wurden in Seewis und im Lugnez Lösch-Helikopter eingesetzt. Auch Landwirte transportierten mit Jaucheanhängern Löschwasser ins Brandgebiet. Wenn auch nicht allzugrosser Wald- oder Flurschaden entstand, wird darauf hingewiesen, dass nebst der gefährlichen und unberechenbaren Feuerausbreitung jedesmal im Schadengebiet auch der Lebensraum von unzähligen Bodentieren zerstört wird.
Andeer: Zimmerbrand
In Andeer rückte die Feuerwehr am Samstag zu einem Zimmerbrand aus, der nach ersten Feststellungen durch Unvorsichtigkeit verursacht worden war. Schon vor längerer Zeit wurde ein alter Holzofen aus einem getäferten Zimmer gänzlich entfernt, den Kaminanschluss jedoch unsachgemäss verschlossen - lediglich mit einem Stofflappen zugestopft. Dadurch kam es beim Heizen zu einem Zimmerbrand, der jedoch nur geringen Sachschaden zur Folge hatte.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden
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