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Chur: Kriminalstatistik Graubünden 1999

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Der Kanton Graubünden verzeichnet im Jahr 1999 eine stabile Kriminalitätslage. Die Aufklärungsquote konnte im Vergleich zu den beiden letzten Jahren leicht gesteigert werden. Unerfreulich ist der hohe Anteil ausländischer Delinquenten.
Gesamthaft wurden 1999 etwas mehr als 6000 Straftaten zur Anzeige gebracht. Dies entspricht einer leichten Abnahme gegenüber 1998 mit 6100 Fällen. Erfreulich hat sich die Aufklärungsquote entwickelt. So konnten 1999 2012 Straftaten abgeklärt werden. Dies sind 335 Fälle mehr als im Jahr zuvor.
Entgegen der gesamthaft abnehmenden Tendenz haben die Einbruchdiebstähle 1999 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. 1999 wurde die Zahl von 700 registrierten Einbruchdiebstählen überschritten, was den zweithöchsten Wert seit sechs Jahren darstellt.
Ebenfalls ist eine Zunahme der Sachbeschädigungen zu verzeichnen. Es handelt sich hier wie bei den Diebstählen um Massendelikte, welche regelmässig grossen Schwankungen unterliegen.
Demgegenüber haben sich die Fahrzeugdelikte im Vergleich zum Vorjahr mehr oder weniger stabilisiert.
Die 1998 verzeichnete Zunahme der Verbreitung harter Pornographie hat sich im vergangenen Jahr erfreulicherweise stark abgeschwächt. Dies dürfte unter anderem auf verschiedene polizeiliche Interventionen zurückzuführen sein.
Bei den Brandstiftungen kann ebenfalls eine Abnahme verzeichnet werden. Erfreulicherweise haben die fahrlässig verursachten Brände von 47 auf 23 abgenommen.
Mit Ausnahme der Designerdrogen hat sich der Betäubungsmittelkonsum von Haschisch, Heroin und Kokain, verglichen mit 1998, praktisch unverändert gehalten. Der rückläufige Trend der Gesamtzahl von Verzeigungen wegen Betäubungsmitteldelikten gegenüber 1998 setzt sich sowohl beim Konsum als auch beim Handel fort. Die Zahl der Drogentoten ist von 2 (1998) auf 4 gestiegen.
Der Ausländeranteil der verzeigten Täter ist seit 1997 konstant geblieben. Dieser bewegt sich zwischen 45 und 47 Prozent. Zur Hauptsache rekrutieren sich diese aus den Gebieten des Balkans und des ehemaligen Ostblocks.
Nähere Details bezüglich der Kriminalstatistik im Kanton Graubünden können über Internet http://www.kapo.ch abgerufen oder auf Anfrage bei uns bezogen werden.

Quelle: Kantonspolizei Graubünden

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