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Chur: Wetterumsturz verursacht Strassensperren in Graubünden

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Am Donnerstag, um 09.00 Uhr musste der Flüelapass während der Schneeräumung aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Infolge der leichten Wetterbesserung und der fortgeschrittenen Räumungsarbeiten, konnte die Strasse um die Mittagszeit wieder frei gegeben werden.
Aus Sicherheitsgründen musste die Verbindungsstrasse nach Tschiertschen zwischen Passung und Praden wegen Erdrutschgefahr gesperrt werden. Witterungsbedingt bleibt dieses Teilstück zur Zeit noch gesperrt.
Aus Sicherheitsgründen ist die Kantonsstrasse zwischen Scuol und Ardez bereits seit einigen Tagen wegen Erdrutschgefahr, gesperrt. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis 19 Tonnen wird eine Umleitung über Ftan aufrecht erhalten. Da die Umleitung nur im Einbahnverkehr zu bewältigen ist, bestehen Wartezeiten bis zu 30 Minuten. Durch die in den vergangenen Stunden ergiebigen Niederschläge in dieser Region bleibt die Umleitung bis auf weiteres bestehen.
Am Donnerstagvormittag waren die Übergänge Bernina, Julier, Ofen und Forcla di Livigno zum Teil bis gegen Mittag nur mit Schneeketten oder Allradfahrzeuge passierbar. Verschiedene weitere Übergänge waren schneebedeckt, konnten aber problemlos befahren werden.
Bereits in der Nacht auf den Donnerstag wurde die Flüelastrasse auf der Südseite teilweise durch Steinschlag verschüttet. Ebenfalls durch Steinschlag wurde die Kantonsstrasse zwischen Le Prese und Miralago teilweise verschüttet. Von Steinschlag und heruntergefallene Sträucher wurde auch die Durchfahrt in der Viamala kurzfristig verunmöglicht. Die Verbindungsstrasse nach Furna wurde kurzfristig durch eine umgestürzte Tanne gesperrt. Wegen überschwemmter Keller bei einer Unternehmung in Bonaduz musste die Ortsfeuerwehr aufgeboten werden.

Quelle: Kantonspolizei Graubünden

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