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Savognin: tödlicher Arbeitsunfall

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Am Donnerstagvormittag stürzte ein Kabelmonteur bei Savognin von einem Masten etwa 50 Meter in die Tiefe. Dabei erlitt der 26-jährige, spanische Staatsangehörige tödliche Verletzungen.
Auf einem etwa 70 Meter hohen Masten einer Hochspannungsleitung verrichtete ein Angestellter in Savognin Montierungsarbeiten. Er befand sich in Begleitung von zwei Mitarbeitern auf der Kabelmontage. Nach bisherigen Ermittlungen sicherte sich der Mann beim morgendlichen Einstieg an der bereits im Sommer am Masten befestigten Leiter mit Sicherheitsschiene. Etwa zwei Stunden später, um etwa 10.00 Uhr stürzte er plötzlich vom Masten und etwa 50 Meter in die Tiefe. Dabei erlitt er derart schwere Verletzungen, dass er an deren Folgen noch auf der Unfallstelle verstarb. Die näheren Umstände die zum Absturz führten sind noch nicht ganz klar und Gegenstand weiterer Abklärungen.

Davos: Gewässerverschmutzung verursacht Fischsterben
Weil Jauche in der Landschaft Davos in ein Bächlein gelangte verendeten am Donnerstag mehrere Dutzend Bachforellen.
Am Donnerstag stellten Bahnarbeiter verschiedene, verendete und bis 33 cm grosse Bachforellen in einem Bach zwischen Davos und Frauenkirch fest. Auf Grund dieser Feststellung alarmierten sie die Fischereiaufsicht. In gemeinsamer Arbeit zwischen Amt für Gewässerschutz, Fischereiaufsicht und Kantonspolizei konnten innert kurzer Zeit mehrere Dutzend tote Forellen aus dem Bach entnommen werden. Wie die eingeleiteten Abklärungen ergaben deponierte ein Landwirt Mist an einem nicht gesicherten Platz. Durch die Schneeschmelze und der starken Niederschläge der vergangenen Tage wurde der Miststock stark aufgeweicht. Dies hatte zur Folge, dass Jauche entstand. Diese floss dann über ein Abwasserschacht in das Bächlein und von dort über einen langen Weg in die Landwasser. Im nur wenig, aber sehr verschmutztes Wasser führenden Bächlein verendeten dadurch zahlreiche, von der Landwasser stammende und sich auf dem Laichweg befindende Bachforellen. Gemäss Anordnungen des Amtes für Umweltschutz musste der verantwortliche Bauer die Missstände sofort beheben und den Miststock verlegen.

Quelle: Kantonspolizei Graubünden

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