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Zwei Bewohner eines Maiensässes in der Fraktion Selva, Gemeinde Poschiavo, wurden am Dienstagmittag plötzlich von einem starken Unwohlsein und teilweise Bewusstlosigkeit befallen. Sie alarmierten mit ihrem Natel die Alarmzentrale der Rega, da sie befürchteten, an einer Lebensmittelvergiftung erkrankt zu sein. Da zu diesem Zeitpunkt im Puschlav kein Flugwetter war, fuhr die Rettungskolonne von Poschiavo mit einem Motorschlitten und einem Arzt zum abgelegenen, auf 1'500 Meter über Meer gelegenen Ferienhaus. Dort wurden die beiden 30- bzw 24-jährigen erkrankten Männer durch den Arzt notfallmässig versorgt und anschliessend ins Tal transportiert. Beide befinden sich zurzeit im Spital San Sisto in Poschiavo zur Untersuchung und sind gemäss Angaben der Ärzte ausser Lebensgefahr.

Schiers: SAC-Rettungskolonne rettete verirrte Wanderer
Oberhalb Schiers, im Gebiet Landquartberg, wurden am Abend des Neujahrstages sieben verirrte Wanderer aus Deutschland durch den SAC-Rettungsdienst in schwierigem Gelände sicher ins Tal geführt.
Die 7-köpfige Wandergruppe, die von der Bergstation der Grüsch-Danusa Bahnen aus nach Schiers absteigen wollten, meldeten der Polizei am Neujahrstag mit dem Handy kurz vor 19.00 Uhr, dass sie sich in der Dunkelheit in unwegsamem Gelände verirrt hätten, den Weg ins Tal nicht mehr fänden und deshalb Hilfe brauchen. Bereits zuvor hatte ein Mitglied des SAC-Bergrettungsdienstes von Schiers aus festgestellt, dass am Landquartberg Notzeichen mit Licht gegeben wurden.
Vier Mann der SAC Rettungskolonne Schiers begaben sich zu Fuss in das fragliche Gebiet und trafen gegen 21.00 Uhr im Gebiet "Höchrüti", auf einer Höhe von rund 700 Meter über Meer, auf die hilfesuchende Wandergruppe. Gemeinsam und unter kundiger Führung stiegen alle zusammen über den Landquartberg, im steilen und unwegsamen Gelände talwärts. Der Weg führte zum Teil über gefährliche Passagen. Deshalb wurden die drei Frauen und vier Männer aus Sicherheitsgründen angeseilt ins Tal geführt. Gegen Mitternacht erreichte die Gruppe mit ihren Helfern das Dorf Schiers, wo alle wohlbehalten und unverletzt eintrafen.

Falera: Grabschändung
In der Nacht von Silvester auf Neujahr beschädigten Unbekannte auf dem Friedhof der Remigius-Kirche in Falera zwei Grabkreuze und schlugen auch zwei Scheiben im Anbau der Kirche ein. Ein Grabkreuz wurde gewaltsam entfernt und über die Mauer geworfen, ein anderes böswillig umgebogen. Die Störung des Totenfriedens ist bedenklich, eine grobe Verletzung des Pietätsgefühls und wirft ein schlechtes Licht auf die Täter.

Quelle: Kantonspolizei Graubünden

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