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Chur: Unwetterschäden in Graubünden (Stand 16.30 Uhr)

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Zahlreiche Schlammlawinen und Erdrutsche verursachten in den vergangenen Stunden grossen Sachschaden. Wegen niedergegangenen Schlammlawinen und Erdrutschen, aber auch aus Sicherheitsgründen mussten viele Strassen und die meisten Passstrassen auf dem ganzen Kantonsgebiet gesperrt werden. Die Polizei empfiehlt dringend von Fahrten innerhalb des Kantons und von Fahrten in den Kanton Graubünden abzusehen.
Vor allem das Bündner Oberland wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Praktisch alle Strassen sind im Moment gesperrt. Überall stehen Feuerwehren im Dauereinsatz.
In Disentis mussten alle Häuser die oberhalb der Oberalpstrasse liegen evakuiert werden. In Schlans ist eine Rüfe mitten durch das Dorf niedergegangen. Soweit bis jetzt bekannt ist, gab es verletzte Personen und es wurden auch Häuser beschädigt. Nähre Angaben können zur Zeit nicht gemacht werden, da Schlans abgeschlossen ist und die Rettungskräfte somit nicht vordringen können. In Curaglia und in Surrein mussten ebenfalls mehrere Personen evakuiert werden.
In Mittelbünden und im Obehalbstein hat sich die Lage gemäss letzten Meldungen ebenfalls verschärft. Auch in diesem Gebiet sind Erdrutsche auf Strassen niedergegangen. Aber auch im übrigen Kantonsgebiet sind vereinzelt Rutsche zu verzeichnen.
Im weiteren bitten wir auf telefonische Anfragen möglichst zu verzichten. Wir informieren laufend über die herrschende Situation.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden
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