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Die heftigen Gewitter vom Sonntag- und Montagabend haben im Kanton Graubünden zu zwei Bränden geführt, welche durch Blitze ausgelöst worden sind. In Furna im Prättigau ist ein Ferienhaus getroffen worden und bei Punt dal Gall, in der Nähe der Grenze zum Livigno, hat der Blitz in eine Arve eingeschlagen. In beiden Fällen konnten die Feuerwehren Schlimmeres verhindern.

Am Montagnachmittag kurz nach 17.00 Uhr wurde gemeldet, dass im Wald oberhalb des italienischen Zollamtes bei Punt dal Gall Rauch aufsteige. Das Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark und zu Italien. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um einen Schwelbrand im Erdreich, ausgelöst durch einen Blitz, welcher wohl bereits am Sonntagabend in eine Arve eingeschlagen hatte. Der Brand konnte mit Hilfe eines Helikopters der Heli Bernina gelöscht werden. Vier Personen der Feuerwehr Zernez sorgten anschliessend durch Kehren des Erdreichs dafür, dass das Feuer nicht erneut auflodern konnte.

Brand in Ferienhaus
In Furna schlug der Blitz kurz vor 21.00 Uhr in die Ecke eines Ferienhauses ein, worauf es im Treppenhaus anfing zu brennen. Die Feuerwehren Furna und Mittelprättigau rückten mit rund 40 Personen aus und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Um an den Brandherd zu gelangen, mussten sie einen Teil des Daches abdecken. Das Haus war zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt. Die Höhe des Sachschadens kann momentan noch nicht beziffert werden.
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