Navigation

Seiteninhalt

Val Parghera: Kantonsstrasse zwischen Chur und Domat/Ems wieder offen

  • Erste Mitteilung
  • Neuen Beitrag einfügen
Die Kantonsstrasse zwischen Chur und Domat/Ems ist seit Samstagnachmittag 14 Uhr wieder offen. Das Tiefbauamt Graubünden hat die Notbrücke über den vom Murgang überfluteten Strassenabschnitt fertiggestellt. Nach zweiwöchiger Sperre konnte somit die wichtige Verbindung wieder dem Verkehr übergeben werden. Die restlichen Arbeiten rund um den kontinuierlichen Murgang im Val Parghera Tobel dauern unverändert an.

Die Notbrücke, die in den letzten zwei Wochen erstellt worden ist, ist 36 Meter lang und vier Meter hoch. Sie kann auch vom Schwerverkehr befahren werden. Mit der Wiedereröffnung der Kantonsstrasse ist ein wichtiger Meilenstein bei der Bewältigung des Murgangs im Val Parghera Tobel erreicht worden. Das Umleitungskonzept über die Nationalstrasse A13 nach Domat/Ems beziehungsweise über den Waffenplatz Rossboden nach Felsberg ist damit aufgehoben. Die Vignettenpflicht auf der A13 zwischen Anschluss Reichenau und Anschluss Chur Süd gilt ab sofort wieder. Auch der Veloweg von Chur nach Felsberg entlang der Gleise der Rhätischen Bahn ist ab sofort wieder offen.
 
Aufräumarbeiten dauern an
Noch immer fliessen Schlamm, Geröll und Wasser den Hang hinunter. Die Gefahr ist nach wie vor nicht gebannt. Ein plötzlicher gewaltiger Murgang wird derzeit aber nicht erwartet. Die Situation im Val Parghera Tobel wird dennoch rund um die Uhr überwacht und die Aufräumarbeiten gehen unvermindert weiter. Aktuell werden der Geschiebesammler und die Geländekammer 1 ausgebaggert und vom Schlamm befreit, um Platz für neues Material zu schaffen, das laufend den Hang hinunterrutscht. Auch der Abflusskanal des Geschiebesammlers wird permanent gespült und vom Schlamm befreit. Das Tiefbauamt, die Forstbetriebe Chur und Domat/Ems sowie Angehörige des Zivilschutzes stehen weiterhin im Einsatz. Parallel zu diesen Sofortmassnahmen arbeiten die Behörden an Konzepten zur langfristigen Lösung der Situation. Im Vordergrund stehen dabei bauliche Massnahmen sowie die fachgerechte Lagerung beziehungsweise Entsorgung der angestauten Schlamm- und Geröllmassen.



Neuer Artikel