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Graubünden: Mehrere Lawinenniedergänge – ein Todesopfer

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Im Kanton Graubünden sind am Freitag mehrere Lawinen niedergegangen. Ein Unglück ereignete sich kurz vor 11 Uhr im Skigebiet Corviglia Piz Nair bei St. Moritz. Eine Person kam dabei ums Leben.  

Zwei Skitouristen fuhren am Freitagvormittag mit der ersten Bahn auf den Piz Nair. Sie begaben sich an der Absperrung vorbei ins freie Gelände und fuhren in den Südhang unterhalb des Piz Nair Richtung St. Moritz. Etwa dreissig Meter unterhalb des Gipfels löste sich eine Lawine. Der 50-jährige Schweizer wurde von ihr mitgerissen und unter den Schneemassen begraben. Mitglieder der SAC-Sektion Bernina konnten den Mann bergen. Er verstarb kurze Zeit später im Spital. Sein 35-jähriger Begleiter aus Deutschland konnte aus dem Lawinenkegel hinausfahren. Er blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

Lawinenniedergang auf Skipiste bei Celerina - Zeugenaufruf
Oberhalb von Celerina ging ebenfalls am Vormittag im Gebiet der Val Salufer eine Lawine auf die Piste nieder. Es wurde sofort eine grossangelegte Suchaktion eingeleitet. Im Einsatz standen unter anderem auch mehrere Lawinenhunde. Glücklicherweise wurde niemand verschüttet. Personen, die Hinweise zu diesem Lawinenniedergang machen können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten St. Moritz (Telefon  081 837 54 60) zu melden. 

Weitere Lawinenniedergänge
Im Davoser Skigebiet Jakobshorn geriet am Freitagmittag ein 35-jähriger Mann abseits der Piste in eine Lawine. Er konnte in einer Suchaktion aus den Schneemassen geborgen und mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen werden. Seine beiden Begleiter blieben unverletzt. Im Safiental wurde am Nachmittag ein 30-jähriger Mann bei der Alp Falätscha von einer Lawine verschüttet und konnte anschliessend verletzt geborgen werden. Er wurde ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen. Im Gebiet Parsenn oberhalb von Klosters konnte sich ein Skifahrer selber aus einem Schneebrett befreien. Er blieb unverletzt.  

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