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Am Freitagmorgen hat der Chauffeur eines Betonmischers mindestens 120 Liter Beton in den Fluss Beverin gekippt. Mit seinem Handeln nahm der Mann ein Fischsterben in Kauf.

Der Lastwagenchauffeur lud am Freitagmorgen auf einer Baustelle in der Val Bever Beton ab. Auf der Rückfahrt wurde er wegen Strassensanierungsarbeiten längere Zeit aufgehalten. Weil er mit dem trocknenden Beton nicht zuwarten wollte, kippte er die übrigen 120 Liter Beton kurzerhand in den Beverin. Anschliessend reinigte er den Lastwagenausguss und die an den Fluss grenzende Wiese mit Wasser. Ein Passant beobachtete dies und meldete den Vorfall dem Amt für Jagd und Fischerei. Laut Fischereiaufseher ist der Beton für die Fische hochtoxisch. Der Chauffeur wird bei der Staatsanwaltschaft Graubünden wegen Widerhandelns gegen das Umwelt- und Gewässerschutzgesetz verzeigt.
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