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Praktika für rumänische Jungbauern in Graubünden

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Bereits zum siebenten Mal führt das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) ein viermonatiges Praktikum für rund 40 Jungbäuerinnen und Jungbauern aus Rumänien in Bündner Landwirtschaftsbetrieben durch.

(staka) Das Programm für die Teilnehmenden aus den Regionen Siebenbürgen und Moldavien ist auf die Bedürfnisse beider Seiten zugeschnitten: Die Gastfamilien bekommen während des arbeitsintensiven Sommers eine willkommene Hilfskraft zu einem verkraftbaren Lohn und die Praktikanten und Praktikantinnen werden während ihres Aufenthalts in Graubünden an einem Tag pro Woche intensiv an der Landwirtschaftlichen Schule Plantahof in den Bereichen Ackerbau, Anbautechnik und Futterkunde geschult. Nach der Rückkehr in ihre Heimat verfügen sie somit über eine breite Wissensbasis und sind in der Lage, einen landwirtschaftlichen Betrieb nach modernen Grundsätzen zu führen.
Kursorganisation und -leitung im Auftrag des HEKS obliegen Leo Meyer von der Interregio in Scharans und Michael Husmann aus Chur. Ermöglicht wird das Programm durch das HEKS und die Caritas in Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (DEH) des Bundes und anderen Geldgebern. Nach Abzug der finanziellen Beteiligung der Praktikanten und Praktikantinnen von 12'000 Franken beträgt der Nettoaufwand 26'000 Franken. Der Kanton beteiligt sich an der Durchführung dieses viermonatigen Praktikums rumänischer Jungbauern und Jungbäuerinnen in Graubünden mit 5'000 Franken zu Lasten des Landeslotteriefonds.

Hilfe zur Selbsthilfe
Neben dem Durchführen dieser Praktika engagieren sich die Eidgenossenschaft und das HEKS zusammen mit einer rumänischen Stiftung jedoch auch konkret im Aufbau einer privaten Landwirtschaft vor Ort. Den Privatbauern und -bäuerinnen in Rumänien fehlt es oft an Geld, um Maschinen oder auch nur Saatgut kaufen zu können. Hinzu kommen immer noch bürokratische Kontrollen, Preisvorschriften und Markteingriffe, die das Entfalten der privaten Landwirtschaft lähmen. Die Hilfe besteht im Gewähren von zinslosen Krediten zum Kauf von Maschinen, zur Reparatur von Häusern und Ställen sowie für andere landwirtschaftliche Projekte. Die bis heute rund 200 gewährten Kredite sind eine wichtige Starthilfe, um die private Landwirtschaft schrittweise aufzubauen und bedeuten in diesem Sinn eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Wahljahr 1998
Die Erneuerungswahlen für die Regierung finden am Sonntag, 15. März 1998, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird auf Sonntag, 5. April 1998, angesetzt.
Die Erneuerungswahlen in den Ständerat werden auf Sonntag, 27. September 1998, angesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang fällt auf Sonntag, 18. Oktober 1998.
In den Monaten Mai oder Juni 1998 finden darüber hinaus die Wahlen in die Bezirksgerichte statt.

Aus Regionen und Gemeinden
Die Regierung genehmigt definitiv die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Rheinau in Chur. An die anrechenbaren Kosten von 3'235'000 Franken wird ein Baubeitrag von 17.5% zugesichert.
Mit Vorbehalten und Anweisungen gutgeheissen wird die Totalrevision der Ortsplanung von Tschlin.
Für verschiedene Strassenbau-Projekte im Kanton werden Kredite im Gesamtbetrag von rund 2 Mio. Franken freigegeben.

Personelles
Sylvia Spiess-Prevost, geb. 1953, von Müstair, wohnhaft in Tuggen SZ, wird Seminarlehrerin für Handarbeit/Fachdidaktik mit einem Pensum von 50 Prozent. Sie tritt ihre Stelle Anfang August 1997 an.
Jahr: 1998
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