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Lösung für Neubau Zollanlage Castasegna zeichnet sich ab

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Kürzlich haben sich Vertretungen von Graubünden und der Regione Lombardei in Milano getroffen. Die Zusammenkunft erbrachte u.a. eine gute Lösung für den Zollübergang in Castasegna.

Im September 1996 konnte die Realisierung der dringend erforderlichen Umfahrung von Castasegna im Bergell in Angriff genommen werden. Zweck dieses Projekts ist es, das Dorf vom täglichen Durchgangsverkehr zwischen Italien und der Schweiz zu entlasten.
Um die regelmässigen Staus im Bereich des Zollübergangs zu beseitigen, wurde ausserdem seit Jahren nach einer gemeinsamen technischen Lösung mit Italien gesucht. Eine solche Lösung zeichnet sich neuerdings ab, indem das Trassee verlegt und eine neue Zollanlage im Grenzbereich der beiden Staaten gebaut werden soll. Dies ist das Ergebnis einer Aussprache zwischen Vertretern der Regione Lombardia und der Bündner Regierung, die kürzlich in Milano stattfand.
Erfreulicherweise konnte von italienischer Seite anlässlich der Zusammenkunft die Finanzierung der Anlage auf eigenem Territorium zugesichert werden. Gleichzeitig wurde der gemeinsame klare Wille bekundet, die nötig gewordenen Projektanpassungen durch den Einsatz einer Arbeitsgruppe innert eines Jahres abzuschliessen, damit die nötigen Bewilligungen ohne Verzug erteilt werden können. Die Bündner Regierung hegt dadurch berechtigte Hoffnung, dass die Umfahrung Castasegna und der neue Grenzübergang mit neuer Zollanlage wie geplant bis im Jahr 2000 dem Verkehr übergeben werden können.

Auskunftspersonen:
Regierungsrat Luzi Bärtsch, Tel. 081-257 36 01
Alberto Crameri, Departementssekretär, Tel. 081-257 36 11
Jahr: 1998
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