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RhB-Albulastrecke im Val Bever wird besser gegen Lawinen geschützt

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Die Albulalinie der Rhätischen Bahn (RhB) führt sowohl auf der Nord- wie auf der Südseite durch verschiedene Lawinenzüge. Anfang dieses Jahrhunderts sind deshalb parallel zum Bahnbau auch die ersten Schutzbauten erstellt worden. Im Lauf der Zeit wurden sie sukzessive erweitert und ergänzt, teilweise auch durch Pflanzungen und Kulturarbeiten. Trotzdem kam es wiederholt zu Verkehrsunterbrüchen durch niedergehende Lawinen.
Die Verbauungsmauern im Bereich des ”Alpetta”-Hangs im Val Bever müssen dringend saniert werden. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sind umfassende Renovations- und Ergänzungsarbeiten unumgänglich, für die mit einem Kostenrahmen von rund 6.7 Mio. Franken gerechnet wird.
Eine erste Ausführungsetappe wird dieses Jahr in Angriff genommen. Sie wird vier Jahre dauern und rund 2.7 Mio. Franken kosten. Die Finanzierung erfolgt zu 65 Prozent durch den Bund, zu 25 Prozent durch den Kanton und zu 10 Prozent durch die Bauherrschaft.

Humanitäre Hilfe
Der Kanton Graubünden unterstützt im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten Entwicklungs- und Katastrophenhilfen im Ausland. Die Regierung spricht entsprechende Beiträge im Gesamtbetrag von 25'000 Franken an die folgenden Institutionen resp. Projekte:

- Schweiz. Arbeiter-Hilfswerk (SAH) für das Entwicklungsprojekt ”UCA San Ramón” in Nicaragua,
- Auslandschweizerdienst des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten für die Subventionen 1997/1998 an schweizerische Hilfsgesellschaften im Ausland,
- Aussätzigenhilfe Emmaus Schweiz für das Projekt ”COIMBATORE” in Südindien,
- Rumänienhilfe Malans,
- Arbeitsgruppe Rumänienhilfe Vaz/Obervaz,
- Caritas Schweiz für das Projekt ”Internatsschule Juan XXIII”, Cochabamba, Bolivien,
- Terre des hommes Schweiz für das Entwicklungsprogramm ”Ländliche Selbsthilfe” in Tansania, und
- Weltorganisation gegen die Folter für das Aktionsprogramm 1998.

Aus den Gemeinden
Die Regierung genehmigt grundsätzlich das Vorprojekt für den Neubau von zwei Gruppenhäusern für das Kinderheim Gott hilft in Zizers. An die anrechenbaren Kosten von annähernd vier Millionen Franken werden kantonale Baubeiträge von 20 Prozent in Aussicht gestellt.
Gutgeheissen werden Teilrevisionen der Gemeindeverfassung von Pignia und des Steuergesetzes von Bergün/Bravuogn wie auch das neue Kurtaxen-Gesetz von Hinterrhein.
Für verschiedene Strassenbau-Projekte im Kanton werden Kredite im Gesamtbetrag von annähernd 2.5 Mio. Franken freigegeben.

Personelles
Flurin Caviezel-Hidber, beb. 1956, von Valendas, wohnhaft in Bonaduz, wird Beauftragter für Kultur- und Medienfragen beim Departementssekretariat Kultur und Umweltschutz. Caviezel ist Musikwissenschafter, Historiker und Musiker. Er tritt die Nachfolge an von Christian Brosi und beginnt Anfang Mai 1998.

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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