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Wie möchten geistig Behinderte wohnen?

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Im Kanton Graubünden leben rund 300 Personen mit geistiger Behinderung in elf über das ganze Kantonsgebiet verteilten Institutionen. Zusätzlich lebt eine ebenfalls grosse Anzahl von ihnen zusammen mit ihren Herkunftsfamilien noch zu Hause. Die Frage nach dem geschützten und doch integrierten, betreuten und doch möglichst viel Freiraum bietenden Wohnort stellt sich für diese Bevölkerungsgruppe jedoch auf besondere Weise.
Wohnen in Graubünden für Erwachsene mit geistiger Behinderung - so titelt der Bündner Verein insieme seine nächste Tagung für Angehörige, gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter sowie für Mitarbeitende aus den Institutionen. Der Informationstag wird am Samstag, 13. November 1999 in der ARGO-Werkstätte, Emserstrasse 30 in Chur, durchgeführt. Nach einem einführenden Referat von Ruedi Haltiner über allgemeine und behindertenspezifische Aspekte des Wohnens werden Bewohnerinnen und Bewohner zusammen mit ihren Begleitern verschiedene bündnerische Wohnprojekte vorstellen. Besonders aufschlussreich dürfte der Anlass schon deshalb werden, weil für einmal nicht über geistig Behinderte gesprochen wird, sondern diese selbst zu Wort kommen sollen.
In einem abschliessenden Podiumsgespräch unter der Leitung von Dr. Hanspeter Hänni diskutieren der Vorsteher des kantonalen Sozialamtes, Andrea Ferroni, Betroffene, Angehörige und Institutionsvertreterinnen und -vertreter über Visionen und Realitäten im Zusammenhang mit Vorstellungen und Wünschen zum möglichst selbständigen und integrierten Wohnen.
Kurzentschlossene können sich noch bis Donnerstag, 11.Nov. unter folgenden Telefonnummern anmelden: 081-258 30 49 oder 284 86 65.
Verein insieme
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