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Wasserkraft: Die ökologisch beste Art zur Stromerzeugung

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Neben energiewirtschaftlichen und ökonomischen Vorteilen gegenüber anderen Möglichkeiten der Stromproduktion schneidet die Wasserkraft auch ökologisch in praktisch allen Bereichen am vorteilhaftesten ab.
Eine Methode die ökologische Qualitäten zu ermitteln besteht darin, die ökologischen Auswirkungen der Elektrizitätserzeugung zu bewerten.

Geringste ökologische Auswirkungen bei der Wasserkraft
Der relative Vergleich von zwei unabhängigen Verfahren (eco-indicator und Umweltbelastungspunkte) zeigt, dass die Wasserkraftnutzung in beiden Fällen eindeutig am besten abschneidet, das heisst die Auswirkungen sind am geringsten (vgl. Beilage 1). Es erstaunt vielleicht, dass bei den neuen erneuerbaren Energien Windkraft und Photovoltaik relativ hohe Auswirkungen resultieren. Dies erklärt sich dadurch, dass für die Vorleistungen (Auswirkung zur Herstellung der Anlagen) viel Energie aufgewendet werden muss.

Geringe Effekte bei den erneuerbaren Energie
Die oben dargestellten Methoden berücksichtigen die für die Wasser- und Windkraftnutzung relevanten Auswirkungen auf Natur- und Landschaft noch nicht. Mit der Methode der externen Kosten lässt sich dieser Mangel beheben. Die Darstellung in Beilage 2 zeigt folgende Ergebnisse: Sämtliche erneuerbaren Energien verursachen relativ geringe externe Effekte. Die fossile Stromerzeugung verursacht wegen der Luftbelastung und dem Klimaeffekt relativ hohe externe Effekte, die um Faktor zwei bis fünf über den mittleren Stromgestehungskosten der Schweiz liegen. Die externen Kosten der Kernkraftwerke variieren wegen der hohen Bandbreite der Risikoeinschätzung stark: Das Minimum liegt im Bereich der erneuerbaren Energien, das Maximum etwa beim doppelten Durchschnittswert der fossilen Energien.

Studie zeigt vertiefte Ergebnisse
Die ökologischen Qualitäten der verschiedenen Stromproduktionsarten werden in einer Studie der econcept AG dargestellt. In den Vergleich sind Dampfturbinen-Kraftwerke (Braunkohle-, Steinkohle-, Ölthermische- und Kern-Kraftwerke), kombinierte Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke mit Erdgas befeuert (Gaskombianlagen), Wasserkraftwerke (Laufwasser- und Speicherkraftwerke) sowie Windenergie und Sonnenenergie-Nutzung (Photovoltaikanlage) einbezogen worden. Dabei sind als Kriterien jeweils die Emission in die Luft, Boden und Wasser, Abfälle, Ressourcenverbrauch, Kernenergie-Problematik, Natur- und Landschaftsaspekte, Risikoaspekte und weitere Auswirken berücksichtigt worden.

Gremium: Amt für Energie Graubünden
Quelle: dt Amt für Energie Graubünden

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