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Tiefe Unfallzahlen trotz erschwerter Bedingungen im Bündner Wald

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Gemäss den neusten SUVA-Statistiken konnten 1999 die Unfallzahlen in den bei der SUVA versicherten Forstbetrieben des Kantons Graubünden mit 286 Unfällen pro 1'000 Vollbeschäftigte auf dem Rekordtief vom Vorjahr (285 Unfälle) gehalten werden. Dies trotz der gefährlichen Räumungsarbeiten infolge des Lawinenwinters 1998/99. Der gesamtschweizerische Mittelwert lag mit 281 Unfällen pro 1'000 Vollbeschäftigte zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren unter 300 und für einmal leicht tiefer als das Bündner Resultat.
Der im Rahmen von NPM vom Amt für Wald als Indikator formulierte Maximalwert von 300 Unfällen pro 1'000 Vollbeschäftigten wurde entgegen den Befürchtungen angesichts der speziellen Gefahrensituation, welche im Gebirgswald herrschte, wieder klar unterschritten. Somit wurde das Ziel der erhöhten Arbeitssicherheit im Wald auch unter erschwerten Bedingungen erreicht.
Man darf davon ausgehen, dass die Anstrengungen im Bereich der forstlichen Aus- und Weiterbildung einen Teil zu dieser Verbesserung beigetragen haben. Zu verdanken ist diese Entwicklung jedoch jenen Forstleuten, welche durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln tagtäglich mithelfen, Unfälle im Wald zu verhüten.

Gremium: Amt für Wald Graubünden
Quelle: dt Amt für Wald Graubünden

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