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Kulturbeiträge

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Es werden Beiträge und Defizitgarantien im Gesamtbetrag von 187'700 Franken an die folgenden kulturellen Werke und Veranstaltungen geleistet:
- Drei Eigenproduktionen der Klibühni im Jahr 2001,
- Musikalische und literarische Veranstaltungen des Kulturkreises Arosa im Winter 2000/01,
- Kulturprogramm der Chesa Planta Samedan im Winter 2000/01,
- Kulturprogramm "klup" für Schülerinnen und Schüler in Mittelbünden,
- Aufführungen von Benjamin Brittens "Arche Noah" vom 26. bis 28. Januar 2001 in Chur durch jugendliche Bündner Musikerinnen und Musiker,
- Aufführungen der Musical-Performance "Die Alpen" vom 3. bis 6. Mai 2001 in der Arena in Cazis durch den Kanti-Chor,
- Aufführungen des Passionsspiels "Passio nova" von Giovanni Netzer vom 28. September bis 14. Oktober 2001 in Savognin,
- Konzerte des Chor mischedau Trin und des Chor viril Alpina Cuera vom 18./19. November 2000 in Trin und Malans,
- Konzertsaison 2000/01 des Konzert-Studios Chur,
- Konzertreihe 2000/01 des Klassik Forums Chur,
- Herbstprogramm 2000 des Folk-Clubs Chur,
- Herbstkonzerte 2000 des Jazz Clubs Chur,
- Produktion einer CD und eines Musikvideoclips von José Federspiel, Domat/Ems,
- Produktion einer CD des Churer Musikers Lou Geniuz,
- Produktion des Dokumentarfilms "Saharig" von Robert Ralston jr., Chur,
- Herausgabe des Gedichtbandes "Ei para l'alva" von Martin Fontana, Flims, durch die Renania,
- Herausgabe des Buchs "La veta culturala da Zignau" von Mathias Deflorin, Zignau,
- Unterstützung Betriebsjahr 2000 des Vereins Ludotheken Graubünden, und
- Veröffentlichung des Tagungsbands "Bündnerisch-Tirolerische Nachbarschaft".

Vernehmlassungen an den Bund
Die Regierung äussert sich grundsätzlich positiv zum Entwurf des Bundesgesetzes über die Teilung eingezogener Vermögenswerte. Gemeint sind damit Gelder, die kriminell erworben worden sind (z.B. Drogengelder, Geldwäscherei, organisiertes Verbrechen und Wirtschaftskriminalität). Durch die intensivierte Bekämpfung dieser Art Kriminalität haben die eingezogenen Gelder markant zugenommen. Das Aufteilen dieser Werte unter den am Strafverfahren beteiligten Gemeinwesen wird daher immer wichtiger. Dabei geht es darum, deren Aufwändungen angemessen zu entschädigen, die Zusammenarbeit zu fördern und Kompetenzkonflikte zu entschärfen. Im Gegensatz zum Gesetzesentwurf ist die Bündner Regierung der Ansicht, dass der Bund nur dort beteiligt werden soll, wo er auch tatsächlich Leistungen erbracht hat.
Im Zusammenhang mit der vorgesehenen Änderung der Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer/innen betont die Regierung, dass die Ausländerpolitik des Bundes angesichts der Tourismuslastigkeit für den Kanton Graubünden von existenzieller Bedeutung ist. Mit Bedauern wird festgestellt, dass sich die Arbeitsmarkt-Politik des Bundes primär nach den Bedürfnissen der Wirtschaftszentren richtet und die spezifischen Anliegen der Berg- und Tourismuskantone vernachlässigt werden. Der Bundesrat wird ersucht, nicht zu vergessen, dass die Berg- und Tourismusgebiete ebenfalls ein Teil der schweizerischen Gesamtwirtschaft sind. Regionale Volkswirtschaften können nur prosperieren, wenn sich die Arbeitsmarkt-Politik auch auf die regionalen Interessen ausrichtet. Es wird beantragt, die Rekrutierung von Arbeitskräften für das Gastgewerbe und das Gesundheitswesen auch auf (Noch-)Nicht-EU-Länder auszuweiten. Die vorgesehenen Neuerungen stehen im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens mit der EU. Gleichzeitig mit der schrittweisen Öffnung gegenüber der EU soll die Zuwanderung aus den andern Staaten auf Führungskräfte, Spezialisten/innen und gut qualifizierte Arbeitskräfte beschränkt werden.

Aus den Gemeinden
Das allgemeine Konzept/Vorprojekt für den Umbau und die Sanierung der Häuser B und C des Rätischen Kantons- und Regionalspitals in Chur wird grundsätzlich gutgeheissen. Die Anlagekosten werden begrenzt auf ein Kostendach von 12 Millionen Franken. An die Baukosten wird ein Kantonsbeitrag von 70 Prozent in Aussicht gestellt, an die Einrichtungskosten 50 Prozent und an die reinen Zentrumseinrichtungen 90 Prozent.
Das allgemeine Konzept/Vorprojekt der Evang. Alterssiedlung Masans, Chur, für die Sanierung und den Um- und Anbau des Alterheims in ein Alters- und Pflegeheim wird grundsätzlich genehmigt. Die Gesamtkosten werden auf 9.9 Millionen Franken geschätzt. Es wird ein Kantonsbeitrag von 53 Prozent in Aussicht gestellt.
Die Teilrevisionen der Ortsplanungen von Andeer, Fideris, Fürstenau, Samnaun und Vals werden genehmigt.

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

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