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Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) liegt öffentlich auf

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Der Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) gibt eine landesweite Übersicht über das bestehende und geplante Übertragungsleitungsnetz. Gegenstand der Betrachtung ist das Netz der Elektrizitätswerke auf den Spannungsebenen 380 und 220 kV sowie das der Eisenbahnen auf 132 kV. Der SÜL ist ein partnerschaftliches Werk, an dem Bund, Kantone, Elektrizitätswerke, Bahnen und Umweltorganisationen unter der Führung des Bundesamtes für Energie mitgewirkt haben.
Zweck des SÜL ist es, ein Leitungs-Bauvorhaben auf Netzebene aus übergeordneter Sicht zu beurteilen und diese Beurteilung transparent zu vermitteln. Die Beurteilung erstreckt sich dabei auf folgende drei Bereiche:
- Der Bedarf soll bezüglich Versorgung eines Werks/Bahnunternehmens wie auch aus nationaler und internationaler Sicht beurteilt werden.
- Es sollen ein geeigneter Korridor (Landschaftsraum) oder allenfalls Korridorvarianten für das Projekt aufgezeigt werden. Geeignet heisst unter Berücksichtigung der Anliegen der Raumordnung, der Landschaftsschutz- und Umweltschutz-Interessen.
- Allfällige Konflikte, die aus unterschiedlichen Ansprüchen an den Raum hervorgehen, sollen frühzeitig aufgedeckt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Insgesamt sind im SÜL 62 Ausbauprojekte aufgeführt. Die meisten davon sind Umbauten (Ersatz, Spannungserhöhungen) und nur wenige sind effektive Neubauten. Der Kanton Graubünden ist von folgenden sieben Vorhaben betroffen: Tinizong - Löbbia, Löbbia - Castasegna, Tinizong - Silvaplana, Amsteg - Sedrun, Sedrun - Bodio, Sargans - Landquart, Landquart - Chur. Bei allen handelt es sich um längerfristig geplante Ausbauvorhaben im Sinn von Absichtserklärungen der Werke/Bahnen.
Der Sachplan Übertragungsleitungen liegt bei den betroffenen Regionen sowie beim kantonalen Amt für Raumplanung in der Zeit vom 10. März bis 9. April 2000 auf. Stellungnahmen und Einwendungen sind bis 14. April 2000 an das kantonale Amt für Raumplanung zu richten.
Gremium: Departement des Innern und der Volkswirtschaft Graubünden
Quelle: dt Departement des Innern und der Volkswirtschaft Graubünden
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