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Todesfall des Ausschaffungs-Häftlings Hamid Bakiri, algerischer Staatsangehöriger, in Chur

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Heute Morgen, 07.20 Uhr, am Tag der geplanten Ausschaffung, ist der 30-jährige algerische Staatsangehörige Hamid Bakiri in einer Zelle des Polizeikommandos in Chur tot aufgefunden worden. Auf Grund der bisherigen Erkenntnisse ist von einem Freitod auszugehen.
Das zuständige Departement und das Amt für Polizeiwesen bedauern den Tod dieses jungen Mannes. Das aufrichtige Mitgefühl gebührt seinen Angehörigen und Freunden.
Sein Tod steht in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit polizeilichen Zwangsmitteln. Nach zwei zuvor gescheiterten Ausschaffungsversuchen sollte er seinem Wunsch entsprechend heute über Zürich und Lyon in sein Heimatland zurück geführt werden. Grundlage dieser geplanten Rückführung bildete ein rechtskräftiger Asylentscheid des Bundesamts für Flüchtlinge bzw. der Asylrekurskommission.
Kurz vor dem Ausschaffungstag wurden in den Medien Bedenken über die Haftbedingungen und den Gesundheitszustand von Hamid Bakiri geäussert. Die zuständigen Behörden halten fest, dass die Haftbedingungen den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vollumfänglich genügten (zum Beispiel Besuchsrecht, Kontaktmöglichkeiten etc.). Der Standort Thusis wurde auf Grund einer bestmöglichen medizinischen Versorgung im Zusammenhang mit einer Fussverletzung gewählt.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden untersucht den ausserordentlichen Todesfall.
Auskünfte ab 14 Uhr:
- Stefan Engler, Regierungsrat, Tel. 081-257 36 01
- Heinz Brand, Chef Amt für Polizeiwesen, Tel. 081-257 25 21
Diese Meldung liegt nur in deutscher Sprache vor.

Gremium: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden
Quelle: dt Bau, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden

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