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Arbeitsgruppe befasst sich mit Sicherheit kantonaler Behörden und Gebäude

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Nach den tragischen Ereignissen vom 27. September in Zug stellt sich die Frage nach der Sicherheit öffentlicher Institutionen in der Schweiz. Die Bündner Regierung setzt eine Arbeitsgruppe ein, die sich dieser Frage annimmt.
Nachdem die Regierung für die Oktobersession des Grossen Rats verstärkte Sicherheitsmassnahmen angeordnet hatte, setzt sie nun eine Arbeitsgruppe ein, die Fragen um die Sicherheit öffentlicher Institutionen und Gebäude prüfen und bis im Frühling 2002 einen Bericht vorlegen soll. Ausgehend vom Grundsatz, dass der Zugang zu öffentlichen Institutionen nach wie vor möglichst ungehindert gewährleistet sein soll, wird die Arbeitsgruppe folgende Prüfungsfelder genauer untersuchen: Gebäudesicherheit, Personensicherheit und Umgang mit Personen, die mit den Behörden im Streit liegen.
Von der Untersuchungen ausgeklammert werden die Behörden und Institutionen auf Gemeinde-, Kreis- und Bezirksebene. Einzelne Ergebnisse oder Empfehlungen werden aber auch für diese nützlich sein.
Der Arbeitsgruppe unter Leitung des Kanzleidirektors gehören Vertreter folgender Institutionen an: Kantons- und Verwaltungsgericht, Staatsanwaltschaft, Kantonspolizei, psychologischer bzw. psychiatrischer Dienst, Hochbauamt und Personalamt.
Sobald der erwähnte Bericht vorliegt, wird die Regierung über das weitere Vorgehen und konkrete Einzelmassnahmen entscheiden.

Neuer Rahmenvertrag für Assistenz- und Oberärzte
Die Regierung genehmigt den Rahmenvertrag für die Anstellung von Assistenz- und Oberärzten an den beitragsberechtigten Spitälern im Kanton Graubünden. Gleichzeitig wird der alte Vertrag für die Anstellung von Assistenzärzten aus dem Jahr 1995 aufgehoben. Die kantonalen Spitäler sind gehalten, die Verträge mit den erwähnten Ärzten auf Anfang April 2002 anzupassen. Die wichtigste Neuerung besteht darin, dass die Höchst-Arbeitszeit innerhalb von fünf Jahren stufenweise auf 50 Wochenstunden gesenkt wird. Bei abgeschlossener Umsetzung werden Mehrkosten von etwa sechs Millionen Franken jährlich anfallen.

Neues Zivilstandsamt Ilanz
Die Zivilstandsämter Castrisch, Falera, Flond, Ilanz, Laax, Ladir, Luven, Pitasch, Riein, Ruschein, Sagogn, Schluein, Schnaus und Sevgein schliessen sich zum Zivilstandsamt Ilanz bzw. "Uffeci civil dalla Foppa" mit Sitz in Ilanz zusammen. Die Zusammenlegung wird spätestens Ende April 2002 rechtswirksam, sie umfasst alle Gemeinden des Kreises Ilanz ausser Versam und Valendas.

Personelles
Andrea Katja Beck, geb. 1971, von Sumiswald BE, wohnhaft in Zizers, wird Stabsmitarbeiterin Projekte bei der Standeskanzlei. Sie beginnt Anfang Januar 2002.
Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

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