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Kein Fleischmehl in Bündner Rinderfutter festgestellt

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Das Chemische Labor für Lebensmittelkontrolle und Umweltschutz Graubünden hat im vergangenen Jahr 21 Futtermittelproben untersucht. Keine Probe enthielt Abfälle von Rindfleisch.
In Graubünden existieren zahlreiche Mischbetriebe, in denen neben Rindern auch Schweine und Legehennen gehalten werden. Bis Ende 2000 war es noch gestattet, Hühnern und Schweinen Futtermittel zu verfüttern, die Schlachtabfälle von Rindern enthalten. Um zu überprüfen, ob Futter, das für die Schweine und Hühner bestimmt war, eventuell auch Rindern verfüttert worden ist, hat das Chemische Laboratorium Graubünden im Jahr 2000 insgesamt 21 Stichproben aus Bündner Landwirtschaftsbetrieben untersucht. Das Resultat ist beruhigend: In keiner Rinderfutterprobe konnten Rinderaiweisse nachgewiesen werden.
Überdies ist Rinder- und Hühnerfutter auch dahingehend untersucht worden, ob es undeklarierte GVO-Bestandteile enthält (GVO = gentechnisch veränderte Organismen). Biobetriebe dürfen kein GVO-haltiges Futter verwenden. In zwei positiven Fällen war der Gehalt unterhalb der erlaubten Deklarationslimite von zwei Prozent.
Aus dem Gesamtbefund lässt sich folgern, dass sich auf Grund der seit 1990 eingeleiteten Massnahmen von Bund und Kantonen die Futtermittelsituation in der Schweiz gegenüber einigen Ländern der EU vorteilhaft präsentiert, was auch schon frühere Untersuchungen des Chemischen Labors belegt haben. Die Futtermittel erfüllen in der Schweiz und namentlich in Graubünden die Anforderungen der Lebensmittelsicherheit. Im weiteren hat sich herausgestellt, dass im Jahr 2000 in der Schweiz nur noch in geringem Umfang Schweine- und Hühnerfutter im Handel war, das Fleischmehl enthielt.

Gremium: Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartement Graubünden
Quelle: dt Chemisches Labor Graubünden

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