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Ombudsstelle für Alters- und Spitexfragen wird eingerichtet

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In Graubünden soll eine kantonsübergreifende Ombudsstelle für Alters- und Spitexfragen eingerichtet werden. Wer Spitexdienste in Anspruch nimmt oder ein Alters- und Pflegeheim bewohnt, soll bei Problemen und Konflikten, die nicht im direkten Gespräch bereinigt werden können, eine externe Anlaufstelle kontaktieren können. Dasselbe gilt für deren Angehörige. Die Ombudsstelle soll als Vermittlerin fungieren und dabei unabhängig und neutral sein. Die Dienstleistungen sind für Ratsuchende kostenlos. Als Trägerschaft ist ein Verein vorgesehen, der aus folgenden Institutionen besteht: Dachverband der Spitex-Organisationen, Verband Heime und Spitäler, Pro Senectute Graubünden und Rotes Kreuz Graubünden. Wegen möglicher Interessenkonflikte mit Aufsichtsaufgaben lehnt die Regierung eine Mitgliedschaft des Kantons in diesem Gremium ab. Dagegen erscheint eine beratende Mitwirkung während der Aufbauphase, längstens bis Ende 2002, als sinnvoll. Während dieser Zeit leistet der Kanton auch finanzielle Starthilfe im Betrag von maximal 39'000 Franken. Voraussichtlich wird die Ombudsstelle in der zweiten Jahreshälfte eröffnet.

Aus den Gemeinden
Die neue Gemeindeverfassung von Obersaxen wird mit einem Hinweis genehmigt.
Für verschiedene Strassenbauprojekte im Kanton werden Kredite im Gesamtbetrag von rund 3.8 Millionen Franken freigegeben (Umbau Anschluss Landquart Ost, Ausbau Lokalstrasse Hinterrhein-Suferserschmelze und Belagsarbeiten an der Schinstrasse).

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

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