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kanti-chor chur mit neuem Projekt

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Hulda oder die Alpsucht - neue Perspektiven in der Alpbetrachtung

Der kanti-chor chur befasst sich in seiner neuesten Produktion mit den Alpen. Die Alpen, unser Alltag und das, was wir zu kennen glauben, sind dabei aber wieder einmal für eine Überraschung gut, denn das Projekt sprengt formal und inhaltlich den Rahmen des Bisherigen. Zusammen mit dem Jugendorchester Chur und einer Rockband wird unter dem Titel "Hulda oder die Alpsucht" ein Werk vorbereitet, das Elemente der Volkstradition, des Musicals, der Performance, des Tanzes und des Theaters aufnimmt und zu einer neuen Einheit formt.
Bei "Hulda oder die Alpsucht" handelt es sich um ein Werk, das extra für den kanti-chor chur geschaffen worden ist. Christian Klucker, Leiter des Projektes und Musiklehrer an der Bündner Kantonsschule: "Musikalisch steht Klassik neben Rock und Hip-Hop. Es findet aber keine Vermischung der Ebenen statt. Vielmehr kontrastieren und ergänzen sie sich!" Thematisch befasst sich das Werk mit verschiedenen Aspekten der Alpen und wirft dabei philosophische, kulturelle und existentielle Fragen auf.

Neukompositionen von Martin Derungs
Besondere musikalische Akzente in "Hulda oder die Alpsucht" setzen sicher die Kompositionen des renommierten Bündner Musikers Martin Derungs sowie die modernen Klänge aus der Feder von Marco Todisco. "Hulda oder die Alpsucht" geht aber auch vom Text her eigenwillige Wege. Im "Libretto", das von Vincenzo Todisco konzipiert wurde, stehen neben Originaltexten des Autors Auszüge aus Leo Tuors "Giacumbert Nau", aus Albrecht von Hallers berühmtem Gedicht "Die Alpen" und unter anderem auch aus dem "Handbuch Alp". Selbstverständlich repräsentiert das Werk alle Landessprachen, geht sogar darüber hinaus.
"Hulda oder die Alpsucht" arbeitet mit Lichteffekten und Projektionen, mit Tanz und szenischen Intermezzis.
Professionelles Umfeld mit Jugendlichen auf der Bühne
Damit die verschiedenen Elemente zu einer Einheit verschmelzen, wirken zahlreiche Profis an der Gestaltung mit. Valerio Maffioletti hat die Regie übernommen, Lehrkräfte der Bündner Kantonsschule unterstützen die Jugendlichen in der Raumgestaltung und in der Öffentlichkeitsarbeit, professionelle Beleuchter sorgen für die präzisen Lichteffekte usw. Musikalisch aber stehen die Jugendlichen des kanti-chors, des Jugendorchesters und der Schüler-Rockband im Mittelpunkt.
Christian Klucker verfolgt mit "Hulda oder die Alpsucht" gleich mehrere wichtige Ziele. Neben der musikalischen Arbeit geht es ihm vor allem darum, aufzuzeigen, dass "Das Singen im Chor" nichts mit verstaubter Tradition zu tun haben müsse. Vielmehr sei auch im Chorgesang Innovation möglich. Für die einzelnen Sängerinnen und Sänger aber sei es nötig, die Skepsis gegenüber dem Unbekannten zu brechen.
"Hulda oder die Alpsucht" wird in der Bündner Arena Cazis, nahe bei Realta aufgeführt. Als definitive Aufführungsdaten wurden die folgenden Termine festgelegt. Mittwoch, den 2.5.2001um 20.15 Uhr; Freitag, den 4.5.2001um20.15 Uhr; Samstag, den 5.5.2001um 16.30 Uhr und um 20.15 Uhr.

Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

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